Nach ERC-Sieg: Mikkelsen peilt WRC-Comeback in Monza an

Markus Lüttgens
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Nach einem überzeugendem Comeback auf der internationalen Rallyebühne hofft Andreas Mikkelsen auf eine Rückkehr in die Rallye-WM - am liebsten noch in diesem Jahr beim geplanten Saisonfinale in Monza (4. bis 6. Dezember) am Steuer eines World-Rallye-Cars.

"Natürlich würde ich in Monza gerne in einem WRC-Auto sitzen, aber das könnte schwierig werden", sagt Mikkelsen im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com'. "Daher wird es vielleicht auf einen R5 hinauslaufen. Das wäre immerhin besser als gar nichts."

Mikkelsen war am vergangenen Wochenende bei der Rallye Ungarn, die im Rahmen der Rallye-Europameisterschaft (ERC) ausgetragen wurde, mit seinem Skoda Fabia R5 an den Start gegangen und hatte die Rallye zusammen mit Beifahrer Ola Floene mit gut 90 Sekunden Vorsprung auf die Konkurrenz gewonnen.

"Das Tempo in der ERC ist echt gut. Das war ein tolles Rennwochenende. Zu Beginn der Rallye hat Alexei [Lukjanuk, ERC-Gesamtführender] einen guten Job gemacht. Okay, er war der Erste auf der Straße, was ein Vorteil war, aber es kam auf die Erfahrung an. Die musste ich ausspielen", so Mikkelsen.

"Ich war dort noch nie gefahren, und die Bedingungen waren schwierig. Daher habe ich gepusht, wenn es möglich war und ließ es ruhiger angehen, als vermehrt Reifenschäden auftraten. Dieser Ansatz ist aufgegangen", stellt der Norweger fest.

Mikkelsen, der in seiner Karriere drei WRC-Läufe gewann, hatte sein Cockpit bei Hyundai nach der Saison 2019 verloren. Im Jahr 2020 war er als Testfahrer für Pirelli im Einsatz und half den Italienern bei der Entwicklung der Reifen für die WRC-Saison 2021, in der Pirelli Michelin als Ausrüster für die WRC-Autos ablöst.

Mit Bildmaterial von SKODA AUTO.