Sie rettete 12 Menschenleben: Heldenhafte Hündin mit Statue geehrt

Rettungshündin Frida erschnüffelte Menschen, die unter Schutt gefangen waren. (Bild: Getty Images)

Nach einem schweren Erdbeben in Mexiko wurde eine Rettungshündin jetzt für ihre heldenhafte Leistung mit einer eigenen Bronzestatue geehrt

Bei einem Erdbeben in Zentralmexiko ließen im September 2017 rund 400 Menschen ihr Leben. Und es hätte vielleicht noch mehr Opfer gegeben, wäre eine ganz besondere Schnüffelnase nicht gewesen. Die gehört Rettungshündin Frida, die für die mexikanische Marine im Einsatz ist und insgesamt zwölf Menschen zwischen Schutt und Geröll entdeckte. Für diese heldenhafte Leistung wurde die Hündin nun gemeinsam mit ihrem Trainer geehrt. Das Duo bekam eine eigene Statue.


„Enthüllung einer Statue zu Ehren von Frida, der Rettungshündin, und ihrem Betreuer Israel Arauz.“

Die Bronzeskulptur für Frida und ihren Betreuer Israel Arauz wurde in einem Park in Puebla nahe Mexiko-Stadt eingeweiht. Sie zeigt die Hündin neben ihrem Trainer in Rettungsmontur. Die besteht aus Schutzbrille, Weste und besonderen Hundeschuhen, die Fridas Pfoten vor Verletzungen beim Einsatz in unwegsamen Gebieten schützen.

Ihren Bronzezwilling nahm Frida genauestens unter die Lupe und beschnupperte die Figur ausgiebig, wie ein Twitterfoto von Journalistin Alicia Salgado zeigt. Eben ganz in Rettungshunde-Manier. Insgesamt 52 Menschen hat Frida dank ihrer Supernase in ihrer bisherigen Karriere bereits gerettet.