Eröffnungsforum zum Zayed-Nachhaltigkeitspreis unterstreicht die Notwendigkeit integrierter, einheitlicher Klimaschutzinitiativen, um widerstandsfähige Gemeinden aufzubauen

  • Unter dem Motto „Raising Ambition, Progressing Inclusivity" (Ambitionen steigern, Inklusion vorantreiben) bekräftigte das Forum die Notwendigkeit der Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Interessengruppen, um Entwicklungsländern effektive Lösungen bereitzustellen

  • „Wir müssen die Natur achten und respektieren und dürfen ihr nicht unseren Willen aufzwingen", so der US-Filmschauspieler und Umweltaktivist Adrian Grenier

ABU DHABI, Vereinigte Arabische Emirate, January 20, 2023--(BUSINESS WIRE)--Der Zayed-Nachhaltigkeitspreis, die bahnbrechende globale Auszeichnung der VAE für nachhaltige und humanitäre Lösungen, begrüßte gestern Regierungsvertreter, Wirtschaftsführer, Vertreter der Jugend, internationale Medien und Umweltaktivisten zum Inaugural Zayed Sustainability Prize Forum der Abu Dhabi Sustainability Week 2023.

Diese Pressemitteilung enthält multimediale Inhalte. Die vollständige Mitteilung hier ansehen: https://www.businesswire.com/news/home/20230119005810/de/

Adrian Grenier, environmental activist and actor speaks during the Zayed Sustainability Prize Forum in Abu Dhabi, UAE (Photo: AETOSWire)

Die Gespräche und Podiumsdiskussionen mit hochrangigen Teilnehmern standen unter dem Motto „Raising Ambition, Progressing Inclusivity" (Höhere Ziele, mehr Inklusion) und beleuchteten die wichtigen Maßnahmen verschiedener Interessengruppen, um praktische Lösungen für die Herausforderungen in den Bereichen Klima und Nachhaltigkeit bereitzustellen.

Die Redner stellten eine Vielzahl sozialer, wirtschaftlicher und ökologischer Vorteile dieser Initiative, die für benachteiligte Bevölkerungsgruppen, die überwiegend im globalen Süden leben, einen positiven Wandel bewirken.

In einem Kamingespräch mit Eleni Giokis, CNN-Moderatorin und -Korrespondentin, berichtete der US-amerikanische Umweltaktivist und Filmschauspieler Adrian Grenier leidenschaftlich über sein Engagement für Impact Investing, um positive Veränderungen in der Welt anzustoßen.

Grenier erklärte, er sei im Kern ein Umweltschützer, und es sei ihm wichtig, dass alle Menschen ihre Verbundenheit mit dem Land wahrnehmen und der Natur etwas zurückgeben.

„Schauspieler zu sein und meinen Text zu lernen, ist der einfachere Teil", so Grenier. „Schwieriger ist es, die Verbundenheit zur Erde und das Gleichgewicht zu finden. Ich lerne jeden Tag dazu und empfinde eine tiefe Wertschätzung für diejenigen, die die Fähigkeit und das Engagement mitbringen, sich den stetig wachsenden Herausforderungen für die Umwelt zu stellen."

Grenier fügt an: „An einem bestimmten Punkt unserer Evolution haben wir der Natur den Rücken zugekehrt und die Vorstellung entwickelt, dass wir die Natur kontrollieren können. Mein Prozess besteht darin, das Bewusstsein für die Weisheit der Natur und ihre Fähigkeit zu schärfen, Stabilität und Widerstandsfähigkeit herzustellen. Wir müssen die Natur achten und respektieren und dürfen ihr nicht unseren Willen aufzwingen."

Zudem sagte Grenier, er freue sich auf die Teilnahme an der COP28 in den Vereinigten Arabischen Emiraten. „Es ist dringend notwendig, dass führende Politiker aus aller Welt zusammenkommen und damit beginnen, in dieselbe Richtung zu rudern und dem Nordstern einer kohlenstoffneutralen Welt zu folgen. Mich begeistert zu erleben, wie Ideen in die Praxis umgesetzt werden. Ich hoffe, dass diejenigen, die etwas bewegen können, Teil dieses Prozesses sein werden."

In der ersten Podiumsdiskussion des Forums mit dem Titel „Shaping Sustainable Communities" (Nachhaltige Gemeinden gestalten) tauschten die Redner Beispiele und Erfahrungen aus ihren jeweiligen Organisationen aus, die zeigen, wie der Einsatz nachhaltiger Lösungen in verschiedenen Sektoren eine langfristige Wirkung erzielt hat. Sie erörterten die Wichtigkeit der sektorübergreifenden Zusammenarbeit und des gemeinsamen Handelns. Nur so sei gewährleistet, dass niemand zurückgelassen wird, während wir in das Jahrzehnt aufbrechen, in denen wir die UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung erreichen wollen.

Satya Tripathi, Generalsekretär der Global Alliance for the Planet, Tala Al Ramahi, Direktorin bei Reaching Last Mile, und Kristina Skierka, CEO bei Power for All, tauschten ihre Sichtweisen aus. Die Podiumsdiskussion wurde von Jim Stenman, Journalist, Reuters, moderiert.

Satya Tripathi wies auf die Notwendigkeit hin, die regionale Bevölkerung durch nachhaltige Landwirtschaft zu stärken: „Eine Milliarde Menschen sind in der Landwirtschaft beschäftigt. Bei einer durchschnittlichen Familiengröße von vier Personen sind das 50 % der Weltbevölkerung. Wenn wir unsere Lebensmittelsysteme korrigieren, werden wir auch das Klimaproblem in den Griff kriegen. Wir müssen uns den Menschen zuwenden, deren Leben sich verändern wird – und während es sich verändert, wird es die Welt verändern und transformieren."

Das zweite Panel mit dem Titel „Bridging the Gap" (Die Kluft überwinden) befasste sich mit der Notwendigkeit, dass herkömmliche Finanzinstitute nachhaltigere, klimafreundlichere und sozialverträglichere Investitionsportfolios priorisieren, um mit den Zielen der Agenden für nachhaltige Entwicklung 2030 und Klima 2050 Schritt zu halten.

Moderiert von Eleni Giokis diskutierten Swapna Gupta, Partnerin bei Avaana Capital, und Jerome Ponrouch, Head of Company Engagement and Sustainability – CIB Middle East and Africa, BNP Paribas.

In der Forums-Session „Voices of Youth" (Stimmen der Jugend) kamen zwei frühere Global High School-Gewinner zu Wort, die die Chancen junger Menschen hervorhoben, ihre Zukunft durch Innovationen mitzugestalten: Toby Thorpe, stellvertretender Bürgermeister von Huon Valley in Tasmanien, und Jackline Wambua, eine Studentin der Stanford University.

Thorpe berichtete, der Preis habe ihn dazu inspiriert, Initiative zu ergreifen. „Nachhaltigkeit ist eine Chance, und meine Generation hat die Möglichkeit, die Welt durch Lösungen zu verändern, die etwas bewirken. Die Bedeutung der Empathie wird unterschätzt. Wir kommen voran, wenn wir zusammenarbeiten, und können nur dann etwas bewegen, wenn wir echte Verbindungen aufbauen."

Für Toby ist das Wichtigste, was er von der ADSW 2023 mit nach Hause nehmen kann, der Kommentar von S. E. Dr. Sultan Ahmed Al Jaber, Minister für Industrie und Hochtechnologie der VAE und Generaldirektor des Zayed-Nachhaltigkeitspreises: „Next never stops".

„Nächste Woche werde ich den ersten Antrag zum Klima im Huon Valley Council einbringen, damit meine Gemeinde bei der Entwicklung nachhaltiger Lösungen eine Pionierrolle einnimmt und Nachhaltigkeit im Mittelpunkt unserer Arbeit stehen wird. Ich hoffe, dass ich kommende Generationen inspirieren kann, indem ich das Erbe des verstorbenen Sheikh Zayed bin Sultan Al Nahyan in Tasmanien und ganz Australien weiterführe."

Jackline Wambua sagte, durch die Auszeichnung habe sie gelernt, wie wichtig transformative Bildung und die Fähigkeit des Zuhörens seien.

„Der Preis war sehr wichtig für meinen Bildungsweg. Er hat mir das Potenzial einer transformativen Ausbildung aufgezeigt. Wir sind lange genug auf der Erde und sollten unsere Zeit besser nutzen, um einen Wandel für die nächste Generation anzustoßen. Außerdem hat er mein Bewusstsein dafür gestärkt, wie wichtig menschliche Beziehungen sind und wie entscheidend es ist, den Menschen ins Zentrum jeder Lösung zu stellen." Sie forderte alle dazu auf, sich das Ethos von „Sawa Bona" anzueignen: „Ich sehe dich, ich achte dich und ich bin hier." So können wir brillante Ideen in konkrete Lösungen umsetzen.

Im Mittelpunkt der letzten Podiumsdiskussion des Forums mit dem Titel „Impact Through Innovation" (Wirkung durch Innovation) stand die Frage, wie Organisationen den Zugang zu grundlegenden Dienstleistungen wie Gesundheitsversorgung, Wasser und Energie selbst in abgelegenen und benachteiligten Gemeinden durch technische Fortschritte und eine effektivere Bereitstellung verbessern können.

Jim Stenman von Reuters leitete die Diskussion mit Nicole Iseppi, Managing Director for Global Energy Innovation, Bezos Earth Fund, David Pong, CEO, Wateroam, und Guillermo Pepe, Gründer und CEO, Mamotest.

Nicole Iseppi sprach über die bedeutende Rolle der Zusammenarbeit bei der Förderung von Innovationen in Entwicklungsländern: „Wir kommen zusammen und denken darüber nach, wie wir die Geschäftsmodelle verändern und mithilfe von Innovation mehr verwirklichen können – insbesondere in den Entwicklungsländern – durch Technologien wie U-Bahn-Netze und dezentrale erneuerbare Energien, und wie wir die Kosten erneuerbarer Energien in Afrika senken können, um ihnen zu ermöglichen, ihre Entwicklung zu beschleunigen."

Über den Zayed-Nachhaltigkeitspreis

Der Zayed-Nachhaltigkeitspreis ist die bahnbrechende globale Auszeichnung der VAE für nachhaltige Lösungen und eine Hommage an das Vermächtnis des verstorbenen Gründungsvaters der VAE, Sheikh Zayed bin Sultan Al Nahyan. Der 2008 gegründete Zayed-Nachhaltigkeitspreis soll eine nachhaltige Entwicklung und humanitäre Maßnahmen vorantreiben, indem er kleine und mittlere Unternehmen, gemeinnützige Organisationen und Gymnasien würdigt, die effektive, innovative und inspirierende Lösungen in den Kategorien Health, Food, Energy, Water und Global High Schools umsetzen. Mit seinen 96 Preisträgern hat der Preis das Leben von 378 Millionen Menschen auf der ganzen Welt positiv verändert.

*Quelle: AETOSWire

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