Eröffnungsfeier: "Trump" und "Kim" feiern Verbrüderung

Eröffnungsfeier: "Trump" und "Kim" feiern Verbrüderung

Die Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele stand ganz im Zeichen von politischer Entspannung - auch auf der Tribüne. Zwei täuschend echt aussehende Doubles von US-Präsident Donald Trump und Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un waren die heimlichen Stars der Party im Olympiastadion. Die beiden verbrüderten sich auf der Tribüne, winkten den einlaufenden Sportlern einträchtig zu - und konnten sich vor Selfie-Anfragen und Schulterklopfern kaum retten. Wenig später wurde das Duo Augenzeugenberichten zufolge allerdings aus dem Stadion begleitet.
"Als wir angekommen sind, wurden wir wie Rockstars behandelt", sagte Kim-Double Howard, der allerdings auch den ernsthaften Hintergrund der Aktion hervorhob: "Wir sind Botschafter des Friedens. Wir wollen den Menschen zeigen, wie Frieden aussehen kann."
Sein "Gegenspieler" Dennis Alan, der sich als US-Präsident ausgab und eine rote "USA-Mütze" trug, erklärte: "Es passiert relativ häufig, dass Menschen von meinem Aussehen irritiert sind. Aber normalerweise nutze ich die Ähnlichkeit nicht für politische Botschaften."
Das weltpolitisch wichtigere Treffen fand freilich auf der Ehrentribüne statt. Uns Schwester Kim Yo Jong, die die nordkoreanische Delegation anführte, schüttelte Südkoreas Präsident Moon Jae In die Hand.