EQT plant Milliarden-IPO für deutschen Linux-Entwickler: Kreise

Ruth David und Myriam Balezou
·Lesedauer: 1 Min.

(Bloomberg) -- Die Beteiligungsgesellschaft EQT AB plant informierten Kreisen zufolge einen Börsengang des deutschen Unternehmenssoftware-Entwicklers SUSE. Wie zu hören ist, sondieren die Schweden bereits potenzielle Berater für einen IPO, der schon im nächsten Jahr kommen könnte.

Den Angaben zufolge peilt EQT eine Bewertung von rund 5 Milliarden Euro an und damit mehr als das Doppelte der Summe, für die die Gesellschaft SUSE im März vergangenen Jahres von Micro Focus International Plc gekauft hatte. Damals hatte EQT 2,5 Milliarden Dollar gezahlt, umgerechnet rund 2,1 Milliarden Euro.

Die Gespräche befinden sich den Angaben zufolge noch im vorläufigen Stadium. Es gebe keine Gewissheit, dass EQT den Börsengang letztlich vorantreiben werde. Der Zeitablauf hänge zudem vom Marktumfeld ab. Ein EQT-Sprecher lehnte eine Stellungnahme ab.

SUSE hat eine Version des Betriebssystems Linux geschaffen, mit der Großunternehmen ihre Server betreiben. Nach Angaben der EQT-Webseite beschäftigt der Nürnberger Entwickler mehr als 1.600 Mitarbeiter. Der Umsatz stieg in den drei Monaten bis zum 31. Juli um 14%, wobei besonders Wachstum in Nordamerika und dem asiatisch-pazifischen Raum Schub brachten.

Überschrift des Artikels im Original:EQT Said to Plan IPO of $6 Billion Software Developer SUSE (1)

For more articles like this, please visit us at bloomberg.com

Subscribe now to stay ahead with the most trusted business news source.

©2020 Bloomberg L.P.