Früheres Transferende europaweit "schwierig"

Kylian Mbappe wechselte kurz vor Ende der Transferperiode am 31. August noch zu Paris Saint-Germain

Die Vereinigung der europäischen Profiligen EPFL glaubt trotz der Vorreiterrolle der Premier League nicht an einen früheren Transferschluss auf dem ganzen Kontinent.

"Europaweit erachte ich das als schwierig, schon allein angesichts der Termine der UEFA-Wettbewerbe", sagte der österreichische EPFL-Generalsekretär Georg Pangl dem kicker.

Die Klubs der englischen Eliteklasse hatten in der vergangenen Woche beschlossen, das Sommer-Transferfenster zukünftig schon kurz vor dem ersten Spieltag zu schließen. Im kommenden Jahr wird dies am 9. August sein.

Die EPFL, der neben der Bundesliga und der Premier League noch 30 weitere Ligen angehören, sieht diesen Beschluss differenziert. Für Pangl wäre ein früherer Transferschluss zwar "wünschenswert", es "gibt aber auch die andere Seite der Medaille, die betrifft die mittleren und kleineren Ligen beziehungsweise Klubs".

Dabei bezieht sich der 52-Jährige, der das Thema bei der EPFL-Aufsichtsratssitzung am Donnerstag in Mailand erörtern wird, auf die "Vereine, die erst spät im August wissen, ob sie die Qualifikation zur Gruppenphase der Europa League oder sogar der Champions League" geschafft haben: "Sie wollen sich natürlich angesichts der dann garantierten Einnahmen eine schlagkräftige Truppe zusammenstellen können."