Eon und RWE teilen Geschäft neu auf – was das für Verbraucher bedeutet

Leonhard Landes

Die Energie-Konzerne Eon und RWE haben die Wirtschaft mit ihrer Ankündigung überrascht: Die beiden Unternehmen wollen ihre Geschäfte untereinander aufteilen.

Die Auswirkungen auf den Wettbewerb auf dem Strommarkt und die Auswirkungen für Verbraucher sind noch Spekulation. Wir liefern einen ersten Überblick, was der Deal für Folgen haben könnte – und bringen den Megadeal von Eon und RWE auf den Punkt.

Auf was sich Eon und RWE geeinigt haben:

Eon will in einem ersten Schritt die Ökostrom- und Netztochter Innogy von RWE kaufen: Das Geschäft teilen die beiden Energie-Riesen dann untereinander auf. Eon übernimmt das lukrative Netzgeschäft von Innogy, RWE versammelt unter seinem Dach die erneuerbaren Energien, auch von Eon.

Aber das war noch nicht alles: RWE soll für den Verkauf von Innogy eine Beteiligung an Eon in Höhe von knapp 16,7 Prozent erhalten – und wäre damit größter Einzelaktionär von Eon.

Das Ergebnis der Neuordnung: Eon wäre ein Konzern, der sich ganz auf die Energienetze und das Endkundengeschäft konzentriert. RWE konzentriert sich auf die Energieerzeugung.

Wie Politiker und Experten auf den Deal reagierten:

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