Eine Entscheidung aus den USA könnte sich zur größten Bitcoin-Revolution entwickeln

Christoph Damm
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Kryptowährungen findet immer mehr Fans. Die rasante Kurssteigerung bei Bitcoin oder auch Ether, der Nummer zwei im Markt, sorgte dafür, dass eine breite Masse die Möglichkeit entdeckt hat, darin zu investieren. Doch ein weitaus größerer Markt blieb bislang noch außen vor: Fondsmanager oder institutionelle Kunden, wie beispielsweise Versicherer.

Das wird sich nun aber ändern, denn die US-Börsenaufsicht CFTC hat erstmals eine Zulassung für den Handel mit Derivaten auf die Kryptowährung Bitcoin erlassen. Diese Zulassung erhält die Bitcoin-Börse LedgerX, die damit Optionsscheine auf die Kryptowährung anbieten darf. Zunächst also nur auf Bitcoin, weitere Kryptowährungen wie Ether sollen aber folgen.

Marktöffnung für Profi-Investoren

Damit ist die Spekulation mit diesen digitalen Zahlungsmitteln nicht nur für Privatpersonen zugänglich, sondern eben auch für professionelle Manager oder Institutionen. Allerdings stellt die Börsenaufsicht CFTC in einem Statement klar, dass diese Lizenzerteilung nicht als Befürwortung des Handels mit digitalen Währungen gesehen werden darf. 

Doch gerade Fondsmanager oder institutionelle Anleger sind immer auf der Suche nach alternativen Investitionsmöglichkeiten, die nicht mit dem Börsenmarkt korrelieren, sondern eigenständig sind. Das ist bei Kryptowährungen der Fall: es spielt keine Rolle, was DAX, Dow Jones oder ein sonstiger Index macht, sie entwickeln sich unabhängig davon. Durch diesen Schritt dürfte sich der Bekanntheitsgrad der digitalen Zahlungsmittel noch schneller steigern, wenn sie tatsächlich in immer mehr Depots von Fondsmanagern landen sollten.

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