Entlarvendes Interview: Das versteht Noah Becker unter „Scheißjobs“

Will nicht von seinen Eltern abhängig sein: Noah Becker. (Bild: dpa)

Obwohl er einen berühmten Vater hat, will Noah Becker auf eigenen Beinen stehen. Daher nimmt er auch „Scheißjobs“ an, um finanziell über die Runden zu kommen. Was der Sohn von Tennis-Legende Boris Becker allerdings darunter versteht, dürfte so manchen verwundern.

In einem Interview mit der Zeitschrift „Emotion“ gewährte Noah Becker ungewöhnlich tiefe Einblicke in sein Seelenleben. Unter anderem erzählte der 23-Jährige, dass er es satt habe, ständig nur als Spross von Boris Becker wahrgenommen zu werden.

„Wut ist mein Mentor. Zum Beispiel die Wut auf die vielen Schubladen, in die ich dauernd gedrängt werde, die nervige Rolle des Dauersohnes!“ Vielmehr möchte Noah Becker für seine eigenen Leistungen als DJ, Designer und Künstler wahrgenommen werden.

Regelmäßig legt Becker auf, wie etwa hier bei einem Event von Mazda. (Bild: Getty Images)

Becker verriet in dem Interview, dass ihm der Wunsch nach Unabhängigkeit extrem wichtig sei. Dafür nehme er einige Bürden auf sich: „Ich mache oft sogar irgendwelche Scheißjobs“, sagt Noah Becker. Doch wer jetzt denkt, der 23-Jährige mühe sich in irgendwelchen Bürojobs, als Kellner oder in einem Call-Center ab, der irrt.

Becker verrät, mit welchen „Scheißjobs“ er sich sein Leben als bildender Künstler und Musiker finanziert: „Ich gehe zum Beispiel als Gast in TV-Kochshows, damit ich mir die Farbe oder ein neues Mischpult für die Band leisten kann.“

Noah Becker mit seinem Vater Boris, der zurzeit mit Geldproblemen zu kämpfen hat. (Bild: Getty Images)

Erst im September war Noah Becker in der VOX-Sendung „Grill den Henssler“ zu Gast. Seine Null-Bock-Mentalität war ihm damals anzumerken. Die Gagen für Auftritte dieser Art liegen meist im niedrigen vierstelligen Bereich.