Polen und Schweden droht Aus - England vorn

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ENGLAND - JAMES WARD-PROWSE (22, FC Southampton): Das Eigengewächs der Saints hat sich in Windeseile zum Shootingstar gemausert und soll aus dem Mittelfeldzentrum das Spiel der Three Lions gestalten. Debütierte im März gegen Deutschland im A-Team der Engländer

Titelverteidiger Schweden kam bei der UEFA U-21 EM 2017 gegen Polen nicht über ein 2:2 (2:1) hinaus und steht ebenso wie der Gastgeber vor dem Aus.

Die Skandinavier stehen mit nur zwei Punkten auf dem dritten Platz, Polen kann seine Halbfinal-Hoffnungen als Tabellenvierter mit nur einem Punkt wohl begraben (SERVICE: Die Tabelle).

In Lublin drehte Schweden zunächst einen Rückstand. Tore von Carlos Strandberg (36.) und Jacob Une Larsson (41.) brachten die Skandinavier in Führung, nachdem Polen durch Lukasz Moneta (6.) früh vorne lag.


Ein verwandelter Foulelfmeter von Dawid Kownacki (90.+1) rettete dem Gastgeber zumindest das Remis (SERVICE: Ergebnisse und Spielplan)

Polen begann mit dem zuletzt von Benfica Lissabon an den VfL Bochum ausgeliehenen Mittelfeldspieler Pawel Dawidowicz in der Startelf zwar stark, verlor mit dem Ausgleich aber vorübergehend völlig die Kontrolle. Nach der Pause drängten die Hausherren noch einmal auf den Ausgleich und wurden in der Nachspielzeit belohnt.


England durch Kraftakt an die Spitze

Mitfavorit England hat derweil mit einem Kraftakt seine Halbfinal-Chance gewahrt.

Die "Young Lions" gewannen am Montag gegen die Slowakei nach einem Pausenrückstand 2:1 (0:1) und übernahmen mit vier Punkten zunächst die Tabellenführung in der Gruppe A. Zum Auftakt war England nicht über ein 0:0 gegen Schweden hinausgekommen.

Alfie Mawson (50.) von Swansea City und Nathan Redmond vom FC Southampton mit einem sehenswerten Treffer (61.) drehten nach schwachem Beginn die Partie in Kielce zu Gunsten des neuen U20-Weltmeisters.


Martin Chrien von Viktoria Pilsen (23.) hatte die Führung der Slowakei erzielt, bei der Laszlo Benes von Borussia Mönchengladbach erneut in der zweiten Halbzeit eingewechselt wurde.

England agierte besonders in der Anfangsphase harmlos, hatte aber auch Pech, dass gleich der erste Torschuss der Slowaken im Ziel landete. Nach der Pause spielte das Team von Coach Aidy Boothroyd dann wie ausgewechselt und rettete den letztlich verdienten Sieg.