Energiekrise: Bundesministerien wollen Energie sparen

BERLIN (dpa-AFX) - Die Bundesministerien wollen sparsamer mit Strom und Gas umgehen. Angesichts der Energiekrise wird in vielen Ministerien bereits die Kühlung heruntergefahren, auch beim Heizen soll gespart werden. In einigen Häusern laufen derzeit noch Prüfungen, was getan werden kann, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur ergab.

Manche Ministerien haben dabei umfangreichere Maßnahmen als andere geplant. So will das Bundeswirtschafts- und Klimaschutzministerium von Ressortchef Robert Habeck (Grüne) zum Beispiel nach eigenen Angaben in diesem Sommer 40 Prozent der Energie sparen. Klimatisierte Räume sollen dafür nur bis auf 26 Grad Celsius heruntergekühlt werden - die einzige Ausnahme sind Server- und Technikräume, wo eine stärkere Kühlung aus technischen Gründen unverzichtbar ist.

Das Bundesinnenministerium will mit einer energieeffizienten Geothermie-Anlage, die Erdwärme nutzt, sowie einer Photovoltaik-Anlage auf dem Dach Energie sparen. In anderen Dienstgebäuden der Bundesministerien hingehen gibt es weder eine Klimaanlage noch die Möglichkeit, die Temperatur zentral einzustellen - unter anderem im Bundesfamilienministerium und in Teilen des Landwirtschafts- und Verteidigungsministeriums.

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.