Heldt: "Mit dem Rücken zur Wand schon oft Leistung gebracht"

·Lesedauer: 1 Min.
Heldt: "Mit dem Rücken zur Wand schon oft Leistung gebracht"
Heldt: "Mit dem Rücken zur Wand schon oft Leistung gebracht"

Bundesligist 1. FC Köln will vor seinem Finale um den Klassenerhalt Zuversicht versprühen. "Das ist ein Endspiel, keine Frage", sagte Manager Horst Heldt vor dem entscheidenden Spiel gegen Schalke 04 am Samstag: "Aber die Mannschaft hat mit dem Rücken zur Wand in dieser Saison schon oft Leistung gebracht."

Zudem strahle Übergangscoach Friedhelm Funkel "genau das aus, was jetzt notwendig ist. Er ist sehr fokussiert und von dem überzeugt, was wir machen. Gleichzeitig bringt er Lockerheit, davon profitieren wir alle."

Für den Tabellen-17. aus Köln sind vor dem 34. und letzten Spieltag noch drei Szenarien möglich: Der direkte Abstieg, die Relegation und die Rettung in der regulären Saison. Gewinnt der FC, brauchen auch Werder Bremen (16.) und Arminia Bielefeld (15.) Siege, um vor den Kölnern zu bleiben.

"Mit jedem Tag wird die Anspannung größer, das ist normal", sagte Funkel am Donnerstag, "aber je näher der Spieltag kommt, desto stärker ist auch der Fokus. Wir werden vorbereitet sein, in der Mannschaft herrscht eine gute Stimmung." Sowohl der zuletzt verletzte Kapitän Jonas Hector als auch der immer wieder angeschlagene Stürmer Sebastian Andersson stehen wohl zur Verfügung.

Sorgen darum, dass Borussia Mönchengladbach und der VfB Stuttgart, Gegner von Bremen und Bielefeld, am letzten Spieltag fehlenden Antrieb zeigen, hat Funkel nicht. "Das sind alles hochambitionierte Sportler und Trainer, da mache ich mir überhaupt keine Gedanken", sagte der 67-Jährige: "Die gehen mit hundertprozentigem Fokus in dieses Spiel." Mönchengladbach und auch Stuttgart können sich noch für die neu geschaffene europäische Conference League qualifizieren.