EM-Finale: Fußballfrauen sorgen für Rekordquote

Das EM-Finale der Frauen im Londoner Wembley Stadion sorgte für Rekordeinschaltquoten. (Bild: 2022 Getty Images/Harriet Lander)
Das EM-Finale der Frauen im Londoner Wembley Stadion sorgte für Rekordeinschaltquoten. (Bild: 2022 Getty Images/Harriet Lander)

Das Turnier endetete für die deutschen Fußballfrauen mit dem undankbaren zweiten Platz, doch das Interesse der Öffentlichkeit war größer denn je.

Am Ende gingen sie "nur" mit der Silbermedaille vom Platz, doch die deutsche Fußball-Nationalmannschaft der Frauen lockte so viele Zuschauende vor die Fernseher wie nie zuvor: 17,9 Millionen Menschen schalteten am Sonntagabend das Erste ein, als das Team von Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg im Londoner Wembley Stadion gegen England antrat.

Somit interessierte das Spiel noch einmal 5,7 Millionen Fans mehr als das Halbfinale gegen Frankreich. Das ist die höchste Reichweite, die je für ein Frauen-Fußballspiel durch die AGF Videoforschung gemessen wurde: 64,8 Prozent des Gesamtpublikums und sogar 71 Prozent unten den 14- bis 49-jährigen Zuschauern verfolgten das Spiel aus den heimischen Wohnzimmern.

Nicht nur das Finalspiel, das gesamte Turnier kann als Werbung für den Frauen-Fußball verbucht werden, stieß es doch auf mehr Interesse denn je. Bei der WM 2011 schalteten immerhin 17 Millionen Menschen das Viertelfinale ein, welches das letzte Spiel des DFB-TEams innerhalb des Turniers war. Zwei Jahre später, als es die Frauen-Nationalmannschaft zuletzt zum EM-Titel schaffte, schalteten sogar nur knapp neun Millionen ein.

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