Elyas M’Barek: Dieser Instagram-Post kommt nicht gut

Ob Elyas M’Barek wegen des Shitstorms bei Instagram das Lachen vergangen ist? (Bild: dpa)

Es war als harmloser Instagram-Post gedacht, doch schon nach kurzer Zeit hagelte es jede Menge Kritik für Schauspieler Elyas M’Barek. Was war passiert?

Der „Fack Ju Göhte“-Star veröffentlichte ein Foto von der Titelseite der „Bild“. Eine der Schlagzeilen zu Sängerin Helene Fischer lautete: „Ein Liter Bier auf EX!“, daneben war ein Foto von ihr mit Maßkrug in der Hand abgebildet. Weil auch M’Barek schon das ein oder andere Mal ein Bier auf ex getrunken hat, kommentierte er die Meldung mit den Worten: „Helene! #metoo“ (dt.: „ich auch“).

Sicherlich ist die Sympathiebekundung des Schauspielers mit einem Augenzwinkern zu verstehen. Doch die Verwendung von #metoo missfiel einigen seiner Followern. Schließlich rückte dieser Hashtag im Zuge des Sex-Skandals um Hollywood-Regisseur Harvey Weinstein vermehrt ins Licht der Öffentlichkeit – immer mehr Opfer von sexueller Belästigung teilten unter #metoo in den Sozialen Netzwerken ihre Erfahrungen.

Grund genug für zahlreiche User*innen, M’Barek den Post zu verübeln. Eine Followerin schrieb in Anlehnung an „Fack ju Göhte 3“: „Schade, mit einem Film, der das Thema Mobbing anspricht, hättest du die Chance gehabt, eine Vorbildfunktion anzunehmen. Stattdessen wählst du ein #, welches zur Zeit ein sehr ernstes Thema anspricht, ins lächerliche zu ziehen. Dass du gerade dabei eigentlich selber zig-tausend Frauen mobbst, ist dir egal, solange du Aufmerksamkeit bekommst.“

Eine andere Abonnentin warf ihm vor: „Einen Hashtag, der derzeit so viral geht in dieser Art und Weise zu verwenden, ist einfach nur richtig unsensibel und peinlich. Schäm dich!“

Es gab jedoch auch Anhänger M’Bareks’, die die harsche Kritik zum Anlass nahmen, den Schauspieler in Schutz zu nehmen: „Ich fühle mich dadurch nicht gemobbt. Wow. Wie so viele hier einfach n’ fetten Baum im A**** haben. Unfassbar. Versteht ihr Frauen alle keinen Spaß mehr?“. Ein andere Kommentar lautete: „Boah me too heißt nunmal ich auch, darf man jetzt das nicht mehr schreiben? Was hat denn das mit Diskriminierung zu tun?“

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Im Video: Der Trailer zu “Fack Ju Göhte 3”