Elsterheide: Ein bisschen Karibik in der Lausitz

Der Farbeffekt im Tagebau-See zieht auch die vielen Sommerurlauber an. Das Gewässer entstand in einer ehemaligen Braunkohlegrube.

An einem Badesee in der Lausitz reibt sich zurzeit wohl so mancher die Augen: türkisblaues Wasser – ein bisschen Karibik-Flair mitten in Deutschland. Grund für die besondere Farbe des Partwitzer Sees sind Arbeiten des Bergbausanierers Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH (LMBV). Die Wasserqualität soll durch die Zugabe von Kalkprodukten verbessert werden.

Der künstliche See, der an der Landesgrenze zwischen Sachsen und Brandenburg liegt, entstand in einer ehemaligen Braunkohlegrube, dem Tagebau Skado. Dieser war bereits zu DDR-Zeiten stillgelegt worden. Das Loch wurde mit den Jahren geflutet, der Partwitzer See hat heute eine Fläche von 1100 Hektar. Die nächste größere Stadt, von der aus man den See besuchen kann, ist Senftenberg in Brandenburg, der See selbst liegt in Sachsen. Seefreunde aus den umliegenden Orten Elsterheide (etwa drei Kilometer vom See entfernt), Proschim (4,5 Kilometer) und Welzow (etwa 5,5 Kilometer weit weg) finden im Partwitzer See an heißen Tagen Abkühlung. Ganz in der Nähe liegen darüber hinaus noch andere Seen wie der Geierswalder See und der Bober­holzteich.

Bergbausanierer kümmert sich um die Wasserqualität

Wie auch bei anderen künstlichen Bergbaufolgeseen in Ostdeutschland üblich, kümmert sich der bundeseigene Bergbausanierer LMBV um die Qualität des Gewässers. Seit einiger Zeit fährt ein Gewässerbehandlungsschiff auf einem Teil des Partwitzer Sees und bringt nach LMBV-Angaben Branntkalk, Kalkhydrat und Kalksteinmehl hinei...

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