Elon Musk will mit Mars-Basis Menschheit nach "Drittem Weltkrieg" retten

Der Chef des US-Elektrobauers Tesla, Elon Musk, hat einen Beschäftigten seines Unternehmens der Sabotage beschuldigt. Zudem habe der Angestellte "hochsensible" Informationen an "unbekannte Dritte" weitergeben, schrieb Musk Finanzanalysten

SpaceX-Gründer Elon Musk will bereits im kommenden Jahr erste Testflüge mit seinem interplanetarischen Raumschiff absolvieren lassen - mit dem langfristigen Ziel, die Menschheit im Falle eines Dritten Weltkriegs zu retten. Es sei "enorm wichtig", auf dem Mond und dem Mars eine Basis zu errichten, die das Überleben der Menschheit möglicherweise sichern könnten, sagte der Tesla-Chef am Sonntag bei dem Technikfestival SXSW im texanischen Austin.

Eine Rückkehr ins "Dunkle Zeitalter" sei durchaus möglich, "insbesondere, wenn es einen Dritten Weltkrieg gibt", sagte Musk auf einer Konferenz im Rahmen des Festivals. Deshalb wolle er sicherstellen, dass es "irgendwo genügend menschliche Zivilisation gibt, um sie zurückzubringen und vielleicht das Dunkle Zeitalter zu verkürzen".

Er denke, das SpaceX-Raumschiff sei zu kurzen Flügen in der Lage, "möglicherweise in der ersten Hälfte des nächsten Jahres", sagte Musk weiter. Der 46-jährige Milliardär ist bekannt für seine Weltraum-Visionen. Im vergangenen Monat schickte er erfolgreich die weltweit stärkste Rakete zu einem Testflug ins All. Mit an Bord war sein knallroter Tesla Roadster, am Steuer eine Puppe im Astronautenanzug. Ziel der Schwerlastrakete "Falcon Heavy" ist eine Umlaufbahn um die Sonne, die in Teilen in der Nähe des Mars entlang führt.