Elon Musk hat sich mit Erdogan getroffen, um über die Zukunft der Türkei zu sprechen

Jonas Lotz
Elon Musk hat sich mit Erdogan getroffen, um über die Zukunft der Türkei zu sprechen

Ein Teil der Arbeit von Tesla-Chef Elon Musk ist es, sich mit den mächtigsten Menschen der Welt zu treffen, um sie für seine Zukunftspläne zu sensibilisieren. Am Mittwoch um 15:30 Uhr stand ein Treffen mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan auf der Agenda, um eine mögliche Kooperation zwischen Tesla, SpaceX und anderen türkischen Unternehmen zu diskutieren.

Laut einem Sprecher Erdogans diskutierten die beiden auch die geplanten Starts der Satelliten Turksat 5A im Jahr 2020 und Turksat 5B in 2021 sowie die Bemühungen der Türkei, ein elektrisches Auto zu entwickeln.

Treffen soll von Erdogan initiiert worden sein

Laut der „New York Times“ soll das Treffen von Erdogan initiiert worden sein, nachdem nur wenige Tage zuvor fünf türkische Unternehmen, darunter der Mobilfunkanbieter Turkcell, ein Joint Venture auf Anregung des türkischen Präsidenten gründeten. Ziel der Vereinigung soll die Entwicklung und Produktion eines Autos in der Türkei sein.

Treffen mit Erdogan umstritten

Doch Musks Treffen mit Erdogan rief auch Kritiker auf den Plan. In den vergangenen Jahren erarbeitete sich Erdogan, nicht zuletzt durch die zahlreichen Angriffe auf die Presse- und Meinungsfreiheit in der Türkei, einen zweifelhaften Ruf. Der „Welt“-Journalist Deniz Yücel sitzt beispielsweise noch immer ohne Anklage in Untersuchungshaft. Auch bei dem Verfassungsreferendum, das Erdogan unter anderem mehr Einfluss über die Justiz ermöglichen soll, kamen Vorwürfe des Wahlbetrugs auf.

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