Electronic Arts: Schwaches Q3, aber bullenstarke Prognose

Benedikt Kaufmann
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Electronic Arts: Schwaches Q3, aber bullenstarke Prognose

Gestern nach US-Börsenschluss hat Electronic Arts die Zahlen zum dritten Quartal veröffentlicht. Die Umsätze und Gewinne blieben hinter den Erwartungen der Analysten zurück – dennoch wurde die Prognose für das Gesamtjahr erhöht. Die Aktie schießt nachbörslich um sieben Prozent nach oben.

Schwache Zahlen – starke Prognose

EA erwirtschaftete im abgelaufenen dritten Quartal einen Verlust je Aktie von 0,60 Dollar bei Umsätzen von 1,97 Milliarden Dollar. Diese Zahlen blieben deutlich hinter den Erwartungen der Analysten zurück. Die Wall-Street-Experten rechneten mit einem Verlust je Aktie von 0,23 Dollar bei Erlösen von 1,99 Milliarden Dollar.

Die schlechten Kritiken und ungeschickten Mikrotransaktionen für den Top-Titel des Quartals – Star Wars: Battlefront II– sorgten für eine Enttäuschung. Der Konzern erwartete etwa acht Millionen verkaufte Exemplare, verfehlte das Ziel aber um eine Million.

Dennoch konnte EA die Anleger versöhnen: Die Prognose für das laufende Fiskaljahr wurde erhöht. Der Konzern erwartet für das gesamte Jahr einen Umsatz von 5,1 Milliarden Dollar bei einem Gewinn je Aktie von 3,25 Dollar.

Mit Schwung ins neue Jahr

Im zweiten Halbjahr 2017 überzeugte EA nicht – weder durch Zahlen noch durch Performance. Ins neue Jahr startet der Gaming-Riese jedoch mit Schwung. Das schwächelnde Battlefront wird durch die starke Fifa-Performance und anhaltende Battlefield-Erweiterungen ausgeglichen. Aussichtsreich fürs laufende Quartal bleibt das Koop-Spiel „A Way Out“. Anleger bleiben dabei.