El-Gouna-Filmfestival: Kino für die Menschlichkeit

Unter dem Motto “Kino für Menschlichkeit” hat in Ägypten das El-Gouna-Filmfestival Premiere gefeiert. Rund 400 Stars tummelten sich am Eröffnungsabend auf dem Roten Teppich im Ferienort am Roten Meer, darunter die amerikanischen Schauspieler Dylan McDermott und Michael Madsen sowie die Französin Emmanuelle Béart.

Der Ägypter Adel Imam, der “König der Komödie” wurde von Festivalgründer Naguib Sawiris für seine außergewöhnliche Karriere mit einem Preis ausgezeichnet.

“Es ist sehr aufregend, dieses Festival zu besuchen, denn es geht um Menschlichkeit und soziale Probleme, die wir in dieser Welt haben, das müssen wir genau beobachten”, so die Kubanerin Alessandra Silva vom kubanischen TV.

“Es macht mich sehr glücklich und ich bin sehr stolz, dass heute hier mein Film läuft”, so die ägyptische Schauspielerin Amina Khalil, die zur Crew des Eröffnungsfilms “Sheikh Jackson” gehört.

“Wenn man einen Film macht, identifiziert man sich mit seiner Menschlichkeit, nicht mit der Kultur, dem Glaubensbekenntnis oder dem Sex darin – das Mitmenschliche ist wichtig und darum geht es bei diesem Filmfestival”, so der Schauspieler Dylan McDermott.

“Das ägyptische Kino schwächelte ein bisschen, aber es hat sich schnell erholt und jetzt geht es ständig aufwärts”, meint der ägyptische Schauspieler Amr Youssef.

Filme aus 36 Ländern werden auf dem El Gouna Filmfestival noch bis diesen Freitag gezeigt. Es gibt drei Kategorien, in denen Preise verliehen werden: Film, Dokumentation und Kurzfilm.

Außerdem lockt die “CineGouna-Plattform”, ein kreativer Treffpunkt, um die ägyptische und arabische Filmindustrie mit der internationalen Filmwelt in Kontakt zu bringen.