El-De-Haus: Kölner Rat bewilligt 450.000 Euro für NS-Dokumentations-Zentrum

Damit wird das NS-Dokumentationszentrum zum alleinigen Nutzer des El-De-Hauses.

Der Erweiterung des NS-Dokumentationszentrums steht nichts mehr im Weg: Der Rat der Stadt Köln hat für die Herrichtung der neuen Räume 450.000 Euro bewilligt. Damit wird das NS-Dokumentationszentrum zum alleinigen Nutzer des El-De-Hauses.

Das dritte und vierte Obergeschoss kann nun ebenfalls genutzt werden, um das Konzept eines „Hauses für Erinnern und Demokratie“ umzusetzen und die pädagogische Arbeit zu stärken. Für die bisherigen Nutzer der beiden Etagen, das Rechts- und Versicherungsamt der Stadt sowie der Personalrat, werden andere Räumlichkeiten gesucht.

1981 wurde das Haus zur Gedenkstätte erklärt

Das El-De-Haus am Appellhofplatz – der Name geht zurück auf die Initialen seines Bauherrn Leopold Dahmen – war von Dezember 1935 bis März 1945 Sitz der Kölner Gestapo. 1981 wurde das ehemalige Gestapo-Gefängnis der Öffentlichkeit übergeben und zur Gedenkstätte erklärt und bis 2012 durch eine Dauerausstellung, ein pädagogisches Zentrum, eine Bibliothek und Räume für Sonderausstellungen und Dokumentationen ergänzt.

Stadtverwaltung und Rat begründeten ihre Entscheidung mit den gestiegenen Besucherzahlen, der positiven Entwicklung und Wahrnehmung des Museums weit über die Grenzen Kölns hinaus und dem Auftrag, über Gefährdungen der heutigen Demokratie durch aktuelle rechtsextremistische Gruppierungen aufzuklären....Lesen Sie den ganzen Artikel bei ksta