Eklig aber effektiv? Geldsparen durch Reste aus dem Müll

Eklig aber effektiv? Geldsparen durch Reste aus dem Müll

Amanda Holden hat eine unglaubliche Möglichkeit entdeckt, jede Menge Geld zu sparen: Reste. Statt sich selbst jeden Tag etwas zu essen zu kaufen, schnappt sie sich einfach die Überbleibsel anderer. Klingt etwas eklig, dafür ist die Methode sehr effektiv.

Im Interview mit "Metro" erklärt die 32-jährige Bloggerin: "Ich habe ganz offen darüber geredet und die meisten Leute fanden es gut. Manchmal habe ich keine Reste gefunden, dann musste ich Essen kaufen. Ich war nie hungrig. Es ging nicht darum, mir selbst zu schaden, ich habe nur alles gegeben. Wenn jemand nur die Hälfte seiner Pizza gegessen hatte, fragte ich ihn, ob er die andere Hälfte abgeben würde."

Nach sechs Monaten hatte Amanda bereits über 26.000 Euro gespart und konnte sich eine Reise nach Süd- sowie Zentralamerika leisten. Ihr Arbeitgeber guckte nicht schlecht, als sie ihren Urlaub einreichte, berichtet die Reste-Esserin: "Er fragte mich, ob ich deshalb Müll essen würde und warum man mich 'Dumpster Dog' [Mülleimer-Hund] nennt." Er hatte sie zuvor dabei beobachtet, wie sie einen halb aufgegessenen Burrito aus dem Müll nahm.

Den etwas merkwürdigen Spitznamen hat Amana Holden übrigens, weil sie in einem Blog über ihre Erfahrungen beim Geldsparen berichtet. Auf "The Dumpster Dog Blog" kann jeder nachlesen, wie man durch Reste in kürzester Zeit ein kleines Vermögen spart, aber auch, was man dafür auf sich nehmen muss. Für Amanda kein Problem. Sie will sogar noch mehr Einsparungen machen und verzichtet aufs Shoppen oder andere Ausgaben wie zum Beispiel für Unternehmungen mit ihren Freunden.