Eisschnellauf: Claudia Pechstein verpasst Finale der Allround-WM

Eisschnellläuferin Claudia Pechstein hat bei der Allround-WM in Amsterdam das Finale klar verpasst. Die fünfmalige Olympiasiegerin aus Berlin belegte nach dem 1500-m-Rennen mit 127,517 Punkten nur Gesamtrang 13 und verfehlte den nötigen achten Platz vor den abschließenden 5000 m um 13,69 Sekunden.

Eisschnellläuferin Claudia Pechstein hat bei der Allround-WM in Amsterdam das Finale klar verpasst. Die fünfmalige Olympiasiegerin aus Berlin belegte nach dem 1500-m-Rennen mit 127,517 Punkten nur Gesamtrang 13 und verfehlte den nötigen achten Platz vor den abschließenden 5000 m um 13,69 Sekunden.

Langstrecken-Spezialistin Pechstein lief bei strömendem Regen auf der Freiluftbahn im Olympiastadion von 1928 im dritten von vier Rennen in 2:03,53 Minuten nur die elftbeste Zeit und konnte sich im Gesamtklassement nicht entscheidend verbessern, um sich für ihre Paradestrecke zu qualifizieren.

Die zweite deutsche Starterin, Gabriele Hirschbichler aus Inzell, benötigte für die 1500 m 2:05,48 Minuten und belegte mit insgesamt 138,747 Punkten Platz 18.

Es gewann die Japanerin Miho Takagi, Olympiasiegerin in der Teamverfolgung, Zweite über 1500 sowie Dritte über 1000 m, mit insgesamt 166,905 Punkten vor der niederländischen Lokalmatadorin Ireen Wüst (167,758). Wüst, die bereits die drei Allround-Weltmeisterschaften zuvor auf Platz zwei beendet hatte, hätte über die 5000 m 11,61 Sekunden auf Takagi gutmachen müssen. Am Ende fehlten ihr nur 0,86 Sekunden zu ihrem sechsten Titel.

Rekordweltmeister und Titelverteidiger Sven Kramer (Niederlande) kann zum zehnten Mal Allround-Gold gewinnen. Der 5000-m-Olympiasieger liegt nach zwei von vier Rennen mit 76,845 Punkten auf Platz drei hinter seinem Landsmann Patrick Roest (76,677) und dem Norweger Sverre Lunde Pedersen (76,801).

Einziger deutscher Starter bei den Männern ist Moritz Geisreiter aus Inzell. Er liegt zur Halbzeit mit 80,908 Punkten auf Platz 22.

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