Eiskunstlauf: Olympiasieger Hanyu sagt Teilnahme an WM ab

Der japanische Olympiasieger Yuzuru Hanyu hat seine Teilnahme an den Eiskunstlauf-Weltmeisterschaften in Mailand (19. bis 25. März) abgesagt. Das teilte der japanische Verband am Mittwoch mit. Hanyu (23) müsse wegen einer Bänderverletzung am rechten Sprunggelenk zwei Wochen pausieren und danach eine dreimonatige Reha absolvieren.

Der japanische Olympiasieger Yuzuru Hanyu hat seine Teilnahme an den Eiskunstlauf-Weltmeisterschaften in Mailand (19. bis 25. März) abgesagt. Das teilte der japanische Verband am Mittwoch mit. Hanyu (23) müsse wegen einer Bänderverletzung am rechten Sprunggelenk zwei Wochen pausieren und danach eine dreimonatige Reha absolvieren.

"Nach einer Diagnose steht fest, dass ich nicht an den Weltmeisterschaften teilnehmen kann. Ich werde mich auf die Behandlung und die Reha konzentrieren, damit ich so schnell wie möglich völlig gesund zurückkehren kann", wurde Hanyu in der Mitteilung zitiert.

Hanyu, der bei den Winterspielen in Pyeongchang/Südkorea sein zweites Olympia-Gold in Folge geholt hatte, plagen nach Verbandsangaben zudem weitere Blessuren. Genauere Angaben wurden nicht gemacht. Die Verletzung am Knöchel stammt ursprünglich aus dem November.

Damit kann der Eiskunstlauf-Superstar seinen Weltmeistertitel nicht verteidigen. Hanyu hatte im Vorjahr in Helsinki/Finnland triumphiert. Der Japaner ist der erste Einzelläufer seit der US-Legende Dick Button (1948 und 1952), der zweimal nacheinander Gold bei Olympischen Spielen gewann.

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