Eiskunstlauf: Nächster Weltrekord durch Papadakis/Cizeron

Die früheren Eistanzweltmeister Gabriella Papadakis und Guillaume Cizeron aus Frankreich haben beim Grand Prix in Grenoble erneut einen Weltrekord aufgestellt.

Die früheren Eistanzweltmeister Gabriella Papadakis und Guillaume Cizeron aus Frankreich haben beim Grand Prix in Grenoble erneut einen Weltrekord aufgestellt.

Zu Musik von Beethovens Mondscheinsonate tanzte das Paar beim Heimspiel mit atemberaubendem Ausdruck durch die vier Minuten der Kür, kam auf 201,98 Punkte und gewann überlegen.

Papadakis/Cizeron, Weltmeister von 2015 und 2016 sowie WM-Zweite von 2017, waren Anfang des Monats beim Grand Prix in Peking sogar zwei Weltrekorde geglückt. Durch ihren Kür-Höchstwert von 119,33 Punkten hatten die Europameister in der Gesamtnote die zuvor unerreichten 200 Punkte übertroffen und die Bestmarke auf 200,43 Zähler hochgeschraubt.

In den beiden letzten Wettbewerben von Grenoble setzten sich die Favoriten durch. Im Paarlaufen siegten die Europameister Jewgenia Tarasowa/Wladimir Morosow aus Russland mit 218,20 Punkten vor den Franzosen Vanessa James/Morgan Cipras (214,32) und den Italienern Nicole della Monica/Matteo Guarise (197,59).

In der fehlerreichen Herrenkonkurrenz hatte der zweimalige Weltmeister Javier Fernandez aus Spanien am Ende trotz fünf Patzern die Nase mit 283,71 Punkten vorne. Zweiter wurde der Japaner Shoma Uno (273,32), Dritter der Usbeke Misha Ge (258,34). Deutsche waren in beiden Wettbewerben nicht am Start.

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