Eiskunstlauf: Massot und Savchenko dürfen von Olympia-Medaille träumen

Prüfung bestanden, freie Fahrt für Pyeongchang: Gut zwei Monate vor den Olympischen Winterspielen wird Paarläufer Bruno Massot eingebürgert. Der Partner der fünfmaligen Weltmeisterin Aljona Savchenko soll in der nächsten Woche endlich seinen deutschen Pass erhalten.

Prüfung bestanden, freie Fahrt für Pyeongchang: Gut zwei Monate vor den Olympischen Winterspielen wird Paarläufer Bruno Massot eingebürgert. Der Partner der fünfmaligen Weltmeisterin Aljona Savchenko soll in der nächsten Woche endlich seinen deutschen Pass erhalten.

"Diese Einbürgerung hätte bereits in dieser Woche vollzogen werden können, jedoch verschiebt sich der Termin aufgrund der Teilnahme am Grand Prix Wettbewerb in Lake Placid auf die nächste Woche", teilte der Verband mit.

Massot hatte am 10. November die zwingend erforderliche deutsche Sprachprüfung abgelegt, davor war der 28-Jährige zwei Mal durchgefallen. Savchenko/Massot gelten als Medaillenkandidaten für die Spiele in Südkorea.

Lange zittern um ihre deutsche Staatsbürgerschaft musste vor zwölf Jahren auch die gebürtige Ukrainerin Savchenko.

2005 noch Partnerin des Chemnitzers Robin Szolkowy, fiel die Entscheidung der Behörden seinerzeit Mitte Dezember, erst damit war der Weg zu den Spielen 2006 in Turin frei.

Weniger spektakulär und rechtzeitiger wurden vor den Spielen 2014 in Sotschi zwei weitere Einbürgerungen auf Antrag der DEU abgewickelt. Damals erhielten die Eistänzer Nelli Zhiganschina und Stefano Caruso frühzeitig ihre deutschen Pässe.