Eiskalte Abfuhr bei "Schwiegertochter gesucht"

Ute Nardenbach

"Bachelorette" statt "Schwiegertochter gesucht": Modell-Studentin Sarah gibt Meik in Folge zwei einen schmerzlichen Korb.

Rettung in letzter Minute für Francine: Eigentlich wollte Maik sie als Erste von seinen drei Damen rausschmeißen. Denn der Zoff zwischen der Bibliotheks-Azubine und seiner Mutter Anneliese (65) war zu viel für den sensiblen Koch: "Meine Ma ist ein Teil von mir. Wenn du dich nicht mit meiner Ma anfreunden kannst, dann tut es mir leid, dann hast du auch nicht so viele Chancen bei mir!", stellte er klar - wie es sich gehört bei "Schwiegertochter gesucht". Doch da machte er die Rechnung ohne die attraktive Medizinstudentin Sarah: Die warf kurz vor Meiks Verkündung, wer gehen muss, einfach selbst das Handtuch. Ein schwerer Schlag für den 28-Jährigen.

Nun durfte Francine doch bleiben. Und zur Abwechslung sorgte Sarah für die schlechte Stimmung: "Ich finde dich super toll und super nett, aber ich habe gemerkt, dass es zwischen uns zu viele Differenzen gibt!", gestand die 21-Jährige. "Der Funke ist halt nicht übergesprungen! Nicht traurig sein!" Daraufhin war Eiszeit in Budapest. Meik verweigerte ihr sogar die Umarmung zum Abschied und steckte ihr trotzig den lang ausgestreckten Arm entgegen: "Ich finde es sehr komisch, dass er mich nicht mal anschaut. Ich habe ihm ja nichts Böses getan!", fand die hübsche Selfie-Queen aus Moskau. Ihre Weisheit des Tages: "Eine Abfuhr kann man nicht schön erteilen!"

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Erfreuliches gab es immerhin von den Streithennen Francine und Anneliese zu berichten. Sie haben das Kriegsbeil fürs Erste begraben. "Ich möchte, dass wir uns verstehen!", erklärte die 23-jährige Blondine. "Ich möchte dir jetzt einfach meine Hand anbieten!" Die Reaktion der Schwiegermutter in spe war nicht gerade überschwänglich, aber immerhin herzlich. "Peace!", verkündete sie zu einer kurzen Umarmung.

Kuss-Überfall: Alle wollen Heiko knutschen

Bei Heiko und Helga aus der Voreifel war da schon mehr Liebe im Spiel. Bei einem Selfie zum Abschied überraschte die 44-Jährige den spirituellen Single mit einem Kuss. "Er war ein klein wenig überfordert, aber er hat auch diesen Kuss genossen!", verkündete sie. Heiko war tatsächlich leicht verunsichert: "Im Großen und Ganzen habe ich gespürt, dass Helga schon sehr verliebt ist in mich. Sie hat sich wohl schon richtig in mich verschossen!"

Das kann ja heiter werden. Denn auch Kandidatin Nummer zwei, die ebenfalls von Vera Int-Veen handverlesene "Kräuterfee" Elvira, ist Feuer und Flamme für den 45-Jährigen. Mit Mutter Sigrid im Gepäck reiste er weiter zu der 51-jährigen Sächsin, die gestand: "Am liebsten wäre ich ihm um den Hals gefallen und hätte ihn abgeknutscht!" Stattdessen legte sie Heiko in ihrem Schrebergarten die Karten. "Hoffnung" ist das Motto für seine Liebes-Zukunft.

Mutti muss die Tränen trocknen

Hoffnungslos waren dagegen Nadja und Romina, die um Dennis (33) aus Wuppertal werben. Denn der Speditionskaufmann hatte Kandidatin Charleen, die Dritte im Bunde, zu sich nach Hause zum Einzeldate entführt. Das missfiel den anderen erwartungsgemäß, und sie weinten sich bei Mutti Carmen (56) im Nagelstudio aus.

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"Wie ein Schlag ins Gesicht!", fand Romina. Die Kinderpflegerin spielt für gewöhnlich die erste Geige: "Wenn ich jemanden sonst kennenlerne, dann bin ich die Nummer eins. Es ist schwierig für mich, um ehrlich zu sein." Auch Nadja rechnete sich keine guten Chancen aus: "Ich habe gemerkt, dass Dennis mehr an den beiden anderen Interesse hat", gestand sie ihrer "Schwiegermutter" unter Tränen. "Und das fühlt sich natürlich nicht so schön an. Das verletzt mich dann irgendwie." Kummerkasten Carmen war überrascht: "Damit hätte ich nicht gerechnet: dass die Mädels Gefühle zeigen können. Nicht nach so kurzer Zeit!" Allerdings wollte Dennis seine Mädels nur testen, um ihre Reaktion zu erfahren. Pech für Carmen: "Und ich konnte das Malheur dann ausbaden!"

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