Eishockey: US-Milliardär Anschutz sieht schwache Eisbären

Jamie MacQueen schiebt den Puck am Panthers-Torhüter vorbei und sichert den Eisbären gegen Augsburg im Penaltyschießen den dritten Sieg in Folge.

Berlin.  Wer weiß, vielleicht wäre aus Blake Parlett auch ein guter Baseballspieler geworden. Im Stil eines solchen beförderte der Verteidiger der Eisbären den Puck im Spiel gegen die Augsburger Panther ins Netz. Es wäre der Ausgleich zum 1:1 gewesen, doch leider nahm er den Schläger dabei etwas zu hoch – der Treffer zählte nicht. Es hätte ein Weckruf für die Berliner sein können, die bis dahin noch nicht viel zustande gebracht hatten. Stattdessen stand die Situation lange Zeit exemplarisch für einen gebrauchten Nachmittag der Berliner.

Unter den Augen von Klubeigner Philip Anschutz, der mit seiner Frau nach Berlin gekommen war, zeigte das Team von Trainer Uwe Krupp am Sonntag eine der schwächsten Leistungen in dieser Saison. Dass es am Ende trotzdem für den Sieg reichte, hatten sie Jamie MacQueen zu verdanken. Der 29-Jährige Kanadier bewies beim Penalty gleich zweimal seine Klasse. Durch das 2:1 (0:0, 0:1, 1:0, 1:0) nach Penaltyschießen gewinnen die Gastgeber - verlieren aber die Tabellenführung in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) an die Nürnberg Ice Tigers. Doch auch Krupp wusste: "Diese zwei Punkte haben wir uns hart erarbeiten müssen."

Kurze Pause nach dem Spiel gegen Iserlohn

11.331 Zuschauer waren in die Mercedes-Benz Arena gekommen, manch einer womöglich in Erwartung eines ähnlichen Schützenfests wie im September 2008, als die Eisbären Augsburg im ersten Spiel in der neuen Halle mit 11:0 nach Hause geschickt hatten. Diesmal durften die Berliner froh sein, dass sie nicht schon im...

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