Eishockey: Rankel führt Eisbären zum ersten Heimsieg

Zwei Treffer im dritten Drittel: Andre Rankel zeigte sich als wahrer Kapitän

Berlin.  Als Verteidiger Frank Hördler beim kleinen Pauseninterview erklären sollte, warum das Spiel gegen die Grizzlys Wolfsburg nicht sonderlich lief, war er nicht zu verstehen. Voller Wut pfiffen die Fans des EHC Eisbären die Schiedsrichter aus, die ihrer Meinung nach einigen Anteil am Spielverlauf hatten und gerade in ihre Kabine gingen.

Minuskulisse von 9431 Zuschauern

Unzufrieden waren sie sicher auch mit dem defensiv unsortierten Auftreten der Berliner. Etwas besser wurde es später allerdings, so dass die Eisbären im zweiten Heimspiel der neuen Saison der Deutschen Eishockey Liga (DEL) den ersten Heimsieg feiern durften. Mit 2:1 (0:1, 0:0, 2:0) gewannen sie vor der Minuskulisse von 9431 Zuschauern in der Mercedes-Benz Arena.

Der Schwierigkeitsgrad der Partie gegen die Niedersachsen wurde allen in der Halle schnell bewusst. Noch sieglos kamen die Wolfsburger voller Tatendrang nach Berlin und führten nach einem schnellen Angriff nach 54 Sekunden bereits, Brent Aubin hatte einen Nachschuss verwertet. Zwar ist das Auftreten der Mannschaft von Pavel Gross kein Geheimnis, mit dem intensiven Körperspiel kamen die Berliner jedoch trotzdem nicht zurecht. Zudem fingen sich die Eisbären viele Strafen ein und erschwerten ihre Aufgabe damit noch.

Reichlich Glück bei den Kontern der Gäste

Das passende Rezept gegen die Wolfsburger war Geschwindigkeit. Als das Team von Trainer Uwe Krupp seine erhöhte, lief es besser. Allerdings fehlte es vorn lange an Durchschlagskraft, dafür jedoch hatten die defe...

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