Eishockey-Nationalspieler als "Glücksbringer" unterwegs

Eishockey-Nationalspieler als "Glücksbringer" unterwegs

Auf ihren ersten Olympia-Auftritt müssen die deutschen Eishockey-Nationalspieler noch ein paar Tage warten, bis dahin sind sie als Fans in Pyeongchang unterwegs. Beim Doppel-Gold zum Auftakt von Laura Dahlmeier im Biathlon und Andreas Wellinger im Skispringen fieberten Kapitän Marcel Goc und Co. jeweils vor Ort mit. 
"Wenn wir die Glücksbringer sind, machen wir das gerne", sagte der langjährige NHL-Profi nach dem Training am Sonntagmittag: "Es war eine super Atmosphäre, echt cool." 
Nach drei Trainingstagen gibt Bundestrainer Marco Sturm seinen Spielern am Montag frei. "Sie sollen einfach mal einen Tag abschalten, bevor es richtig losgeht", sagte der 39-Jährige: "Sie sollen alles mitnehmen, was geht. Danach richten wir den Fokus auf das Wesentliche."
Geplant ist ein weiterer Besuch beim Biathlon. Vielleicht ein gutes Omen für Dahlmeier, die am Montag im Verfolgungsrennen über 10 km als Führende in ihren Lieblingswettbewerb geht. "Es läuft gerade", meinte Torhüter Dennis Endras über die Rolle als "Glücksbringer" und fügte an: "Wahnsinn, dass Deutschand so gut gestartet ist."
Am Dienstag ist Schluss mit Zuschauen und Anfeuern. Dann geht es in die heiße Phase vor dem Auftaktspiel am Donnerstag (12.10 Uhr OZ/4.10 Uhr MEZ) gegen Finnland.