Eishockey: Frauenpower bei den Eisbären

Nationalspielerin Nina Kamenik und Eisbären-Juniors-Geschäftsführer Sven Felski freuen sich im Juni über den Anschluss der OSC Eisladies.

Berlin.  Die Mannschaft ist dieselbe geblieben, die Halle auch, die Trainingszeiten haben sich ebenfalls nicht geändert. Nur eines ist anders: Wenn die Berliner Eishockeyfrauen am Sonnabend gegen die EC Bergkamener Bären in die neue Saison der Bundesliga starten (19 Uhr, Wellblechpalast), dann tun sie das nicht mehr als OSC Eisladies, sondern unter ihrem neuen Namen Eisbären Juniors. Teammanager Torsten Szyska muss zugeben, dass die Bezeichnung etwas unglücklich ist, schließlich sei seine Mannschaft trotz vieler junger Spielerinnen beileibe keine reine Jugendauswahl. Doch der Stammverein der Eisbären heißt nun einmal so, "da kann man sich seinen Namen nicht aussuchen", so Szyska.

Seit 1988 spielten die Eisladies in der Bundesliga, fünf Mal wurde der Klub in dieser Zeit Deutscher Meister, vier Mal Pokalsieger und einmal Dritter im Europapokal der Landesmeister. Doch es fehlte an Sponsoren, kaum jemand interessierte sich für die Erfolge der Eishockeyfrauen. Das soll sich nun unter dem Dach des DEL-Rekordmeisters Eisbären ändern. "Der Name öffnet so manche Tür, die uns bislang verschlossen war", sagt Szyska. Zwar werde es auch künftig bei den Eisbären Juniors keine Profi-Spielerinnen geben. "Aber vielleicht schaffen wir, dass die Mädels nicht auch noch Geld mitbringen müssen, um zu spielen."

Auch andere DEL-Klubs mit Frauen-Teams

Viele Spielerinnen wurden ohnehin bei den Eisbären Juniors ausgebildet. Zwar gab es auch beim OSC einen Nachwuchsbereich, allerdings eher auf Breitensportniveau. "...

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