Eishockey: Erstes Duell der Olver-Brüder motiviert die Eisbären

Mark Olver kehrte zu den Eisbären zurück und würde am liebsten zum Karriereende in Berlin bleiben

Mark Olver allein nach dem Äußeren zu beurteilen, führt in die falsche Richtung. Meist sind seine Augen glasig, die Lippen zusammengepresst. So als hätte er gerade etwas Schlechtes erlebt, sieht er aus, wirkt ein bisschen traurig. Sein Naturell ist allerdings ganz gegensätzlich angelegt. In der Kabine des EHC Eisbären geht er als Entertainer durch, weiß mit treffenden Worten jede Situation zu erheitern. Wenn man ihn darauf anspricht, fördert sein Lächeln tatsächlich etwas Schelmisches zutage. Das scheint aber eher Privatsache zu sein.

Öffentlich bevorzugt Olver (29) die leicht mitleiderregende Miene. Mit dieser ähnelt er seinem Bruder ungemein. Auch Darin Olver (32) zeigt sich nach außen nur ungern gut gelaunt, macht eher auf unnahbar und gleichgültig. Vielleicht mag sich das am Donnerstag kurz ändern, da begegnen sich die beiden. In einer besonderen Konstellation, zum ersten Mal stehen sie sich die beiden Kanadier als Profis gegenüber, wenn die Eisbären beim ERC Ingolstadt zum siebten Spieltag in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) antreten.

Es passt zum Auftreten der Stürmer, dass Mark die Situation gar nicht als sonderlich aufregend empfindet. "Das ist nur ein Spiel. Ich ziehe meine Schlittschuhe an, gehe raus und will einen Sieg für unsere Mannschaft", sagt der Jüngere. Es hätte leicht sein können, dass sie gemeinsam für den EHC spielen, schließlich hatte Darin noch einen Vertrag für diese Saison. Den löste er nach sechs Jahren in Berlin jedoch im Sommer auf, einen Monat spä...

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