Eishockey: Endlich klappt auch das Powerplay bei den Eisbären

Mark Olver (l.) jubelt über sein 1:0 gegen Düsseldorf

Düsseldorf.  Das Powerplay war in dieser Saison bisher nicht die Stärke der Eisbären Berlin. Nur jedes zehnte Überzahlspiel führte in den ersten Partien zum Torerfolg. "Das muss noch besser werden", hatte Kapitän André Rankel vor dem Auftritt seiner Mannschaft in Düsseldorf selbstkritisch angemerkt. Und prompt fiel am Dienstag ein Treffer mit einem Mann mehr auf dem Eis. Die Eisbären schlugen die Düsseldorfer EG am Feiertag mit 4:2 (1:1, 2:0, 1:1) und kletterten in der Tabelle wieder auf Rang zwei.

Die Statistik sprach schon vor dem Spiel für die Berliner: Die letzten fünf Partien gegen die DEG hatten die Eisbären allesamt gewonnen, zudem in der laufenden Saison noch keine zwei Spiele hintereinander verloren. Auch zwei Tage nach der Niederlage gegen Mannheim hatte das Team von Trainer Uwe Krupp wieder die passende Antwort parat. Gleich zu Beginn entwickelte der EHC viel Druck, Mark Olver traf in der 6. Minute zur frühen Führung. Danach hatten die Berliner viele Gelegenheiten, verpassten es aber nachzulegen und wurden dafür bestraft: John Henrion erzielte kurz vor Ende des Drittels den Ausgleich.

Sheppard kommt langsam in Fahrt

In der 26. Minute klappte es dafür endlich einmal in Überzahl: Nick Petersen fälschte einen Schuss von Danny Richmond unhaltbar ab. "Wir haben das Powerplay im Training so oft geübt. Schön, dass wir uns jetzt auch endlich mal dafür belohnen", meinte Verteidiger Jens Baxmann. Nachdem Düsseldorf in der 30. Minute einen Penaltyschuss vergab, erhöhte James Sheppard kurz da...

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