Eishockey: Eisbären wollen durch Leidenschaft Vertrauen gewinnen

Andre Rankel (l.) muss sich strecken gegen Wolfsburg

Berlin.  Der Held hatte zu tun, Kamera und Mikrofon waren bereit und im Kopf schwirrten André Rankel sicher schon die passenden Worte zur Erklärung der Leistung seiner Mannschaft umher. Vehement aber forderten die Fans des EHC Eisbären den Kapitän auf, in die Kurve zu kommen, um ihm huldigen zu können. Das Interview musste also kurz warten.

Zwei Tore hatte Rankel zuvor erzielt, damit den ersten Erfolg vor eigenem Publikum in der neuen Saison der Deutschen Eishockey Liga (DEL) gesichert. "Es ist wichtig, dass du zu Hause die Punkte einfährst", sagte der 32-Jährige und hörte sich vor allem erleichtert an. Die Berliner mussten sich ordentlich abmühen beim 2:1 gegen Wolfsburg, um die Partie mit späten Treffern zu drehen. Was nur mit etwas Glück gelang.

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Das Wie spielt derzeit eher eine untergeordnete Rolle, entscheidend ist das Resultat. Die ersten Wochen der Liga sind längst bedeutsamer, als es mancher beim Eishockey vermuten würde. "Die ersten zehn Spiele sortieren die Tabelle. Es ist schwer, nach oben zu kommen, wenn es am Anfang nicht klappt", sagt Verteidiger Danny Richmond. Zu eng und unberechenbar ist die DEL, als dass ein schwacher Start später locker kompensiert werden könnte. Zwar ist am Ende über das Pre-Play-off noch einiges möglich, doch die Ziele sind andere. Die Eisbären streben Platz sechs und die direkte Viertelfinal-Qualifikation an.

In dieser Hinsicht könnten schon die ersten acht Partien Aufschluss über die Leistungsfähigkeit der stark veränderten EHC...

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