Eishockey: Die Eisbären wollen beißen, nicht nur spielen

James Sheppard (r.) wird ein Eisbären-Profi

Berlin.  Meteorologisch fängt der Sommer hoffentlich erst noch richtig an, beim EHC Eisbären ist aber fast schon wieder vorbei. Die ersten Spieler lassen sich medizinisch bereits durchchecken, auch die Fitnesstests haben bereits begonnen. Nach und nach trudeln die Profis ein, in zwei Wochen stehen alle erstmals gemeinsam mit Trainer Uwe Krupp auf dem Eis und starten in die Vorbereitung auf die neue Saison in der Deutschen Eishockey Liga (DEL).

Hoffentlich ist Krupp gut darin, sich Gesichter zu merken. Bislang spielte diese Fähigkeit bei den Eisbären keine große Rolle, es blieb ohnehin meist alles gleich. Dieser EHC-Sommer aber war verrückt, beim Mitzählen der Transfers konnte einem schwindelig werden. Für Eisbären-Verhältnisse zumindest. "Das war mehr als normal, nicht nur ein Aufbau, sondern ein Umbau", sagt Geschäftsführer Peter John Lee. Er wirkt zufrieden, vor allem aber scheint ziemlich aufgeregt zu sein, diese wirklich neue Mannschaft endlich in Aktion zu sehen.

Sieben Neue, neun Abgänge

Um im Gewirr der Wechsel nicht den Überblick zu verlieren, hier noch einmal eine kleine Gedächtnisstütze: Danny Richmond, Blake Parlett, Mark Olver, Martin Buchwieser, Thomas Oppenheimer, Sean Backman und James Sheppard heißen die neuen Spieler. Sieben sind es. Gehen mussten neun (Darin Olver, Tallackson, Laurin Braun, Gervais, Roach, Machacek, Wilson, Linglet, Talbot). Mittelstürmer Sheppard wurde erst am Freitag verpflichtet, ein Mann mit ordentlicher Vita, der Erfahrung von über 400 Spielen in d...

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