Eishockey: Bei den Eisbären wächst wieder was zusammen

Zufriedenheit auf beiden Seiten: Bei den Eisbären feiern sie das 3:1 gegen Straubing

Berlin.  Das Wochenende hatte Spuren hinterlassen. Blaugrün unterlaufen war das rechte Auge von Thomas Oppenheimer, an der Seite hielt ein Pflaster die aufgeplatzte Haut zusammen. Gegner wie Wolfsburg und Straubing sind in der ganzen Deutschen Eishockey Liga (DEL) dafür bekannt, dass sie es mit der Aggressivität ganz genau nehmen. Oppenheimer lieferte das Beweismaterial, doch er konnte trotzdem lachen. Beide Gegner, so unangenehm sie auch waren, wurden bezwungen vom EHC Eisbären. Dem 2:1 am Freitag folgte ein 3:1 (0:0, 2:1, 1:0) am Sonntag.

Wieder einen Rückstand gedreht

Die Ausbeute des Saisonstarts verbesserte sich damit auf drei Siege in vier Spielen, die Berliner gehören zur Spitzengruppe. "Wir sollten alle zufrieden sein. Wir wissen aber auch, dass wir noch Arbeit vor uns haben", sagte Stürmer Oppenheimer. Trainer Uwe Krupp hatte zuletzt nicht gefallen, dass seine Mannschaft noch keine Konzentration über 60 Minuten aufbringen kann. Gegen die Niederbayern machte sich dieses Manko zumindest nicht nachhaltig negativ bemerkbar. Obwohl die Eisbären den Puck ansprechender bewegten, waren es allerdings die Straubinger, die im ersten Abschnitt die weitaus besseren Chancen verbuchen konnten. Insofern überraschte es nicht, dass die Berliner wie schon am Freitag in Rückstand gerieten. Jeremy Williams traf zum 1:0 für Straubing (25.).

Parallelen zum vorherigen Heimspiel taten sich noch weitere auf. Zum einen kamen erneut weniger als 10.000 Zuschauer in die Mercedes-Benz Arena, zum ersten Mal se...

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