Eishockey: Eisbären verschenkten den Sieg

Torpremiere im EHC-Trikot für James Sheppard (M.)

Berlin.  Spiele gegen die Adler Mannheim sind für die Eisbären immer etwas Besonderes. Seit vielen Jahren verbindet die beiden erfolgreichsten Klubs der jüngeren deutschen Eishockeygeschichte eine innige Abneigung, deshalb feuern die Fans der Berliner ihre Mannschaft gegen Mannheim auch immer noch ein bisschen lauter an als sonst. Vor der Partie am Sonntag waren die 12.877 Zuschauer in der Mercedes-Benz Arena aber zunächst einmal mucksmäuschenstill. Mit einer Schweigeminute nahmen die Eisbären Abschied von Eishockey-Legende Lorenz Funk Senior, der vergangene Woche im Alter von 70 Jahren gestorben war.

Es war ein emotionaler Moment. Von 1991 bis 2000 war Funk als Manager und Sportdirektor für die Eisbären tätig. Zum Abschied hätte ihm das Team gern noch einmal einen Sieg geschenkt, doch die Gäste hatten etwas dagegen. Die Berliner verloren die rassige Partie mit 3:4 (1:2, 1:1, 1:1). "Wir haben richtig gutes Eishockey gespielt. Das Einzige, was nicht gestimmt hat, war das Ergebnis", sagte Eisbären-Trainer Uwe Krupp. Bereits am Dienstag will seine Mannschaft es besser machen: Dann reisen die Berliner zur Düsseldorfer EG (17 Uhr, www.telekomsport.de).

Früher Rückstand wird ausgeglichen

Es war das erste Mal seit der vergangenen Viertelfinalserie, dass Eisbären und Adler wieder aufeinandertrafen. Im März 2017 hatten sich beide Vereine eine legendäre Serie geliefert: Gleich drei Partien wurden erst in der Verlängerung entschieden, darunter auch das siebte Spiel, als Charles Linglet die Berliner...

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