Eishockey: Eisbären haben aus ihren Fehlern schnell gelernt

Torschütze in Bremerhaven zum 2:0: Louis-Marc Aubry (r.)

Bremerhaven.  In Hawaiihemden, Baströckchen und mit aufblasbaren Gummipalmen hatten die Fans des EHC Eisbären die Reise zum Spiel bei den Fischtown Pinguins Bremerhaven angetreten. Urlaubsgefühl in der Eishalle, das nach 60 Spielminuten noch verstärkt wurde. Denn auch wenn es die Kluft der Anhängerschaft vermuten ließ: Die Eisbären gingen an der Nordseeküste nicht baden. Das Team von Uwe Krupp siegte mit 7:2 (1:0, 1:1, 5:1) und rehabilitierte sich so eindrucksvoll für die Auftaktpleite in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) am Freitag gegen Nürnberg.

Gleich der erste Angriff bringt die 1:0-Führung

Erst 42 Sekunden waren gespielt, als Jamie Macqueen die Gäste mit dem ersten Angriff in Führung brachte. Nach toller Vorlage von Nick Petersen brauchte er nur noch einzuschieben – Tomas Pöpperle im Tor der Bremerhavener, 2006 Meister mit den Eisbären, hatte keine Chance. Ein zweiter Treffer gelang den Berlinern trotz dreimaligen Powerplays nicht; stattdessen hatten sie Glück, dass die Gastgeber ihrerseits eine Zwei-Mann-Überzahl nicht nutzen konnten. "Es hätte auch 1:1 oder 2:1 für Bremerhaven stehen können", sagte Verteidiger Frank Hördler. "Es ist wichtig, dass wir jetzt dranbleiben."

Bereits am Freitag in der Partie gegen Nürnberg waren die Eisbären in Führung gegangen, hatten danach aber einen Gang zurückgeschaltet. Diesmal blieben sie am Drücker. Louis-Marc Aubry traf zum 2:0 (27.). Zwar kamen die Pinguine noch einmal heran, doch im Schlussdrittel machten die Berliner innerhalb von 46 Sekunden a...

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