Eishockey: Eisbären brauchen mehr Struktur und Konzentration

Petri Vehanen hat gleich viel Arbeit zum Saisonstart

Berlin.  Ein wenig Ernüchterung mochte niemand abstreiten. Trainer Uwe Krupp war sie am leicht abwesenden Blick anzusehen, Kapitän André Rankel fasste sie in knappe Worte. "Das hatten wir uns anders vorgestellt", sagte der Stürmer des EHC Eisbären. Zum Auftakt der Deutschen Eishockey-Liga mussten sie gleich die erste Heimniederlage verkraften, 2:4 unterlagen die Berliner den Nürnberg Ice Tigers. An dem Resultat hatten Krupps Spieler ihren Anteil. Das immerhin schürt die Hoffnung, dass die Ergebnisse sich künftig korrigieren lassen.

Trainer und Profis nahmen es pragmatisch. "Du lernst im Laufe einer Saison Lektionen, die erste haben wir gleich bekommen", erzählte Krupp. Auch mit viel neuem Personal lassen sich alte Fehler nicht einfach ausmerzen. "Wir müssen ein bisschen mehr Struktur in unser Spiel bringen", sagte Rankel, dessen Kollegen im Vorwärtsdrang die richtige Absicherung vermissen ließen und dem Gegner durch zahlreiche Konter den Sieg ermöglichten.

Integration noch nicht abgeschlossen

Mehr Verantwortung im eigenen Handeln, mehr Treue zum System könnte die im ersten Spiel augenscheinlichen Probleme lösen. Sie ließen sich zu Saisonbeginn auf die noch nicht abgeschlossene Einspielphase der Eisbären schieben. Sieben Neue müssen integriert werden, kaum einer von ihnen fiel in der ersten Partie dadurch auf, die neue Rolle in der Mannschaft bereits verinnerlicht zu haben. Zumindest nicht vollends, denn es war schließlich nicht alles schlecht. "Im ersten Drittel haben wir gezeigt, wie wi...

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