Eishockey: DEL legt Nachwuchskonzept vor

Die DEL will künftig den Nachwuchs stärker unterstützen und reagiert damit auch auf Wünsche von Bundestrainer Marco Sturm. Geplant ist eine verpflichtende Anzahl junger Spieler der Altersklasse U23 im Kader beginnend ab der nächsten Saison. Die stufenweise Anpassung geschieht recht behutsam, erst ab der Saison 2023/24 müssen unter 19 möglichen Feldspielern pro Begegnung mindestens drei Nachwuchsakteure sein.

Die DEL will künftig den Nachwuchs stärker unterstützen und reagiert damit auch auf Wünsche von Bundestrainer Marco Sturm. Geplant ist eine verpflichtende Anzahl junger Spieler der Altersklasse U23 im Kader beginnend ab der nächsten Saison. Die stufenweise Anpassung geschieht recht behutsam, erst ab der Saison 2023/24 müssen unter 19 möglichen Feldspielern pro Begegnung mindestens drei Nachwuchsakteure sein.

"Wir wollen die Basis an jüngeren deutschen Spielern langfristig verbreitern und zwar sowohl für die DEL, aber natürlich auch mit Blick auf die Nationalmannschaft als Flaggschiff unseres Sports", sagte DEL-Aufsichtsratschef Jürgen Arnold. Ab der nächsten Saison muss zunächst ein für die Nationalmannschaft spielberechtigter Nachwuchsakteur zu den 19 Feldspielern gehören.

Die DEL will damit einen Beitrag zum Konzept "Powerplay 26" des DEB leisten. Darin ist verankert, dass der DEB ab 2026 konstant international um Medaillen mitspielen möchte. Außerdem soll so die Altersstruktur in der DEL verbessert werden. Es müssen ab der Saison 2018/19 vier feste Lizenzen für U23- und U20-Spieler (1/3) zu den insgesamt maximal 33 gehören, die ein Klub vergeben kann. Bis zur Saison soll sich das Verhältnis auf 6 von 31 verändern.

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