Eishockey: Constantin Braun fällt bei den Eisbären aus

Eisbären-Verteidiger Constantin Braun

Es war eine kurze Pressemitteilung, die der Klub herausgab. Der Inhalt kam nicht ganz überraschend, wenn man am Montagmorgen beim Training des EHC Eisbären gewesen ist. Dort fehlte Constantin Braun. Stephané Richer, Sportdirektor des siebenfachen Meisters der Deutschen Eishockey Liga (DEL), tat dies noch beiläufig ab mit einem: "Er ist krank."

Ein paar Minuten später erzählte Trainer Uwe Krupp allerdings, dass er zu diesem Thema nichts sagen wolle, weil das Management dazu noch ein offizielles Statement abgeben werde. Das folgte schließlich am Abend. Inhalt: Braun (29) wird auf unbestimmte Zeit fehlen.

Die Situation erinnert an den August 2013. Damals war bei dem Verteidiger eine akute Depression diagnostiziert worden. Kurz vor Saisonbeginn ging der Spieler damit über den Klub an die Öffentlichkeit, eine Pressekonferenz ohne Beteiligung des Spielers war sogar anberaumt worden. Fast vier Monate fiel er seinerzeit aus. "Constantin Braun hat einen Rückfall erlitten", sagt EHC-Geschäftsführer Peter John Lee nun. Bereits Ende vergangener Woche hatten die Eisbären den Spieler aus dem Trainingsbetrieb genommen und waren ohne ihn nach Österreich zu einem Turnier gereist.

Berliner müssen wochenlang auf Braun verzichten

Mindestens die ersten Wochen der neuen DEL-Saison, die am Freitag mit dem Spiel gegen die Nürnberg Ice Tigers (19.30 Uhr, Mercedes-Benz Arena) beginnt, müssen die Berliner auf Braun verzichten. "Wir hoffen, dass es nicht so lange dauert wie damals", sagt Lee. Gespeist wird ...

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