Eishockey: Adler Mannheim reagieren auf Vorwürfe

Beim Champions-League-Aus der Adler Mannheim bei Brynäs IF war es am Dienstagabend in der Schlussphase zu unschönen Szenen seitens der Adler gekommen. Nach den schweren Vorwürfen des schwedischen Vizemeisters folgte nun die Mannheimer Reaktion.

Beim Champions-League-Aus der Adler Mannheim bei Brynäs IF war es am Dienstagabend in der Schlussphase zu unschönen Szenen seitens der Adler gekommen. Nach den schweren Vorwürfen des schwedischen Vizemeisters folgte nun die Mannheimer Reaktion.

"Wir sind mit den Ereignissen in den letzten zwei Minuten nicht zufrieden", ließ Manager Teal Fowler in einer Mitteilung verlauten. Auch Thomas Larkin, der sich kurz vor Spielende einen heftigen Bodycheck gegen Daniel Paille erlaubte und anschließend in einer Schlägerei mit Lukas Kilsträm aneinandergeriet, zeigte sich einsichtig: "Es war nicht meine Absicht, einen Spieler zu verletzen. Ich wollte ursprünglich den scheibenführenden Spieler hinter dem Tor unter Druck setzen."

Die überharte Gangart hatte auf schwedischer Seite zuvor für reichlich Unmut gesorgt. "Diese verdammten Idioten. Schick die Scheiße nach Hause! Die sind so verdammt feige", hatte Jacob Blomqvist unmittelbar nach dem Ende der Partie im TV gewütet. "Das hat mit Hockey nichts zu tun, überhaupt nichts", legte Leif Strömberg im schwedischen Expressen nach.

Trotz aller Entschuldigungen müssen die Adler Mannheim die vom Sportauschuss der Champions League ausgesprochenen Strafen hinnehmen. Nikolai Goc und Trainer Sean Simpson, die durch unsportliches Verhalten negativ aufgefallen waren, wurden jeweils für ein Spiel gesperrt, Larkin muss sogar vier Partien zuschauen.

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