Eisenbichler warnt vor Olympia

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Eisenbichler warnt vor Olympia
Eisenbichler warnt vor Olympia

Bernd Eisenbichler teilt die Sorgen von DSV-Alpinchef Wolfgang Maier hinsichtlich der Teststrategie bei den Olympischen Winterspielen in Peking.

„Ich sehe es natürlich auch kritisch und schwierig, dass die Werte anders angesetzt werden, als wir es hier in Europa gewohnt sind“, sagte der Sportliche Leiter für die Sparte Biathlon im Deutschen Skiverband (DSV).

Es sei nun zu klären, auf welche Werte bei den Coronatests geschaut wird. „Wir müssen vermeiden, am Flughafen in Peking einen positiven PCR-Test eines Sportlers zu haben, der mit einem negativen PCR-Test kurz vorher ins Flugzeug gestiegen ist“, betonte Eisenbichler.

Eisenbichler: „Tür für Manipulation offen“

Der DSV dränge auf eine "verträgliche Lösung", auch international gebe es Bedenken.

Maier hatte am Freitag auch in einem SID-Interview die Diskussionen angestoßen. „Da ist Manipulation Tür und Tor geöffnet.

Du kannst jeden aus dem Verkehr ziehen, der dir irgendwie im Weg steht. Wir haben keinen Schutz für die Athleten und sind dort quasi einer Willkür ausgesetzt", sagte er.

Mit Blick auf die Olympia-Quotenplätze der Biathleten sind die Rennen beim Heim-Weltcup in Ruhpolding (ab Mittwoch) von besonderer Bedeutung.

Pro Geschlecht sind jeweils fünf Plätze sicher, bei den Männern könnte es allerdings noch einen sechsten Olympia-Fahrer geben.

DSV-Nominierungen stehen bevor

„Es gibt einen neuen Schlüssel. Die Männer sind einen Punkt vor den Schweden, Stand heute sind es sechs Quotenplätze“, erklärte Eisenbichler.

Zur Wertung zählen noch der Sprint (Donnerstag) sowie die Staffel (Samstag) von Ruhpolding.

Nach dem Heim-Weltcup will der DSV das Biathlon-Aufgebot für Peking „zu 90 Prozent“ nominieren.

Bei den Männern haben Johannes Kühn, Erik Lesser, Benedikt Doll, Roman Rees und Philipp Nawrath die Olympia-Norm erfüllt. Bei den Frauen sind Franziska Preuß, Denise Herrmann, Vanessa Hinz und Vanessa Voigt qualifiziert.

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