Eisenbichler mit Podestchance - Rückschlag für Geiger

SID
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Karl Geiger hat beim Neujahrsspringen der 69. Vierschanzentournee nach einem schwachen ersten Durchgang nur noch minimale Chancen auf einen erneuten Coup. Drei Tage nach seinem Triumph beim Heimspiel in Oberstdorf liegt der Skiflug-Weltmeister zur Halbzeit in Garmisch-Partenkirchen nach einem Sprung auf 131,0 m (119,7 Punkte) bei schlechten Bedingungen nur auf Platz 14.

Bester Deutscher ist Markus Eisenbichler (Siegsdorf), der mit 137,5 m (129,4) als Vierter ins Finale ging. Es führt Norwegens Topstar Halvor Egner Granerud, der 137,0 m (138,7) sprang und sich gemeinsam mit dem zweitplatzierten Tournee-Titelverteidiger Dawid Kubacki aus Polen (129,0 m/137,7 Punkte) schon ein Stück abgesetzt hat. Kamil Stoch auf Platz drei (131,5 Punkte) hat etwas mehr als einen Meter Vorsprung auf Eisenbichler. Quali-Sieger Anze Lanisek (Slowenien) musste nach einem Sprung auf 138,5 m in den Schnee greifen und kam nur auf Platz 17.

Vor Geiger liegen noch Martin Hamann (Aue/123,1 Punkte) als Zehnter und Pius Paschke (Kiefersfelden(122,8) als Elfter. Auch Österreichs Topstar Stefan Kraft (120,6) sortierte sich als 13. knapp vor Geiger ein, verlor aber im Kampf um die Gesamtwertung ebenfalls an Boden.

Richard Freitag (Aue/129,0 m) erreichte als 25. den zweiten Durchgang und holt damit die ersten Weltcup-Punkte seit knapp 13 Monaten. Ex-Weltmeister Severin Freund (Rastbüchl) schied nach seinem schwächsten Tourneesprung als 39. aus. Auch für Moritz Baer (Gmund-Dürnbach/43.) und David Siegel (Baiersbronn/45.) war zur Halbzeit Endstation. Völlig von der Rolle zeigte sich Constantin Schmid (Oberaudorf). Der Skiflug-Vizeweltmeister mit dem Team verpasste als 47. wie schon in Oberstdorf klar den zweiten Durchgang.