Einzelhandel setzt auf "Black Friday" und "Cyber Monday"

Der deutsche Einzelhandel rechnet durch die Schnäppchentage "Black Friday" und "Cyber Monday" in diesem Jahr erneut mit zusätzlichen Einnahmen in Milliardenhöhe. Wie der Handelsverband Deutschland (HDE) am Montag unter Berufung auf eine Umfrage mitteilte, dürften 1,7 Milliarden Euro mehr umgesetzt werden. Demnach nutzten 2016 etwa 16 Prozent der Befragten den "Black Friday" und 13 Prozent den "Cyber Monday" für reduzierte Online-Einkäufe.

Der Online-Umfrage des HDE unter tausend Verbrauchern zufolge planen die Verbraucher in diesem Jahr kaum Änderungen in ihrem Nutzungsverhalten - im vergangenen Jahr betrugen die Pro-Kopf-Ausgaben beim "Black Friday" gut 170 Euro und beim "Cyber Monday" gut 120 Euro. Die beiden Einkaufstage, an denen die Händler mit Sonderangeboten locken, fallen diesmal auf diesen Freitag und den kommenden Montag. Auch viele stationäre Händler beteiligen sich an den Aktionen.

Der Online-Händler Amazon macht gleich eine ganze Woche aus der Aktion und begann damit am Montag. Noch bis zum 27. November können Kunden demnach über 55.000 Blitzangebote und sogenannte Angebote des Tages mit bis zu 50 Prozent Rabatt erwerben. In den vergangenen Jahren hatten Verbraucherschützer aber vor übereilten Käufen gewarnt.