Einzelhandel hofft auf "winterliches Wetter" für Endspurt im Weihnachtsgeschäft

Königsallee in Düsseldorf im Dezember

Der Einzelhandel hofft bis Weihnachten auf gutes Einkaufswetter und einen Schlussspurt der Käufer. "Wenn das Wetter mitspielt und es in den Städten winterlich, aber nicht allzu nass ist, wäre das optimal", sagte Josef Sanktjohanser, Präsident des Handelsverbandes Deutschland, der "Wirtschaftswoche". Dann könnte es in den Geschäften "noch einmal richtig brummen".

Bislang ist die Branche nicht zufrieden mit den Umsätzen. Das Weihnachtsgeschäft sei zwar gut angelaufen, in der zweiten Adventswoche habe es aber einen Durchhänger gegeben, sagte Sankjohanser. Das Online-Geschäft allerdings steuere auf neue Rekorde im Weihnachtsgeschäft und im Gesamtjahr zu.

Sanktjohanser forderte eine bundesweit einheitliche Regelung für die Sonntagsöffnung, um den Innenstadthandel zu stärken: "Wir möchten, dass Einzelhändler die Möglichkeit erhalten, an sechs bis acht Sonntagen im Jahr ihre Geschäfte zwischen 13.00 Uhr und 18.00 Uhr zu öffnen", sagte der Branchenpräsident der "Wirtschaftswoche". Nötig seien bundesweit einheitliche, rechtssichere und vor allem einfachere Regelungen.

Derzeit macht der Onlinehandel nach Angaben des Verbandes knapp zehn Prozent des Umsatzes im deutschen Einzelhandel. Sein Anteil wächst aber sehr schnell.