Eintracht Frankfurts Marco Russ schießt gegen Kritiker: "Sollten sich lieber eine Dauerkarte für Barcelona besorgen"

Frankfurts Marco Russ überlegt sich einen Wechsel nach Amerika. Er könnte sich aber durchaus auch vorstellen, in der Bundesliga zu bleiben.

Eintracht Frankfurt ist mit konventionellen Mitteln durchaus erfolgreich. Kritik an der eigenen Spielweise kann Innenverteidiger Marco Russ dementsprechend nicht nachvollziehen. Nach dem 2:1-Sieg gegen den VfB Stuttgart wehrte sich der Abwehrspieler.

Per Instagram stellte er klar: "Es läuft nicht immer alles wie am Schnürchen, aber wir geben nie auf, geben Gas bis zur allerletzten Sekunde, und es wurde belohnt. Dieser Sieg ist 100 Mal geiler wie ein 6:0.“

Damit reagierte er unter anderem auf Ex-Nationalspieler Thomas Berthold, der kürzlich in der Bild mit Blick auf die EIntracht festgestellt hatte: "Alles was den Fußball schön macht, was wir an diesem Spiel lieben, fehlt." Der ehemalige Frankfurter zielte damit auf die unspektakuläre Art und Weise ab, die Trainer Niko Kovac seiner Eintracht eingetrichtert hat.

"Soll noch jemand sagen wir spielen Fußball zum abgewöhnen. Wer dieses Spiel heute gesehen hat, wie jeder einzelne Spieler für den anderen gefightet hat, sich in Schüsse geworfen hat, der sollte sich lieber eine Dauerkarte für Barcelona, Madrid, Paris oder Bayern besorgen", schimpfte Russ.