Eintracht Frankfurt sauer wegen Linienrichter-Entscheidung

Nach einem Eckball landete der Ball im Leipziger Tor, doch der Schiedsrichter unterbrach das Spiel. Die Frankfurter sind verärgert.

Die Spieler von Eintracht Frankfurt hadern mit einer Entscheidung des Schiedsrichter-Gespanns, das einen vielversprechenden Eckball im Duell mit RB Leipzig abgepfiffen hatte. Kevin-Prince Boateng kritisierte dabei auch den Videobeweis.

Beim Stand von 1:0 für RB köpfte Ante Rebic einen Eckball ins Tor, doch der Ball soll nach Ansicht der Unparteiischen vorher im Aus gewesen sein. "Der Schiri sagt, es war Aus. Dann muss ich darauf vertrauen", sagte Boateng bei Sky, kritisierte aber auch: "Aber ich verstehe nicht, warum es da keinen Video-Beweis gibt. Wir reden jede Woche darüber. Entweder macht man das Ding an oder aus."

Der Video-Schiedsrichter hätte in dieser Situation jedoch auch nicht helfen können, da keine Einstellung die Szene wirklich auflösen konnte, außerdem hatte der Schiedsrichter bereits eine Entscheidung getroffen und das Spiel vor dem Treffer unterbrochen, weshalb auch der Video-Assistent nichts mehr hätte tun können. Timothy Chandler will allerdings nicht so recht daran glauben, dass der Linienrichter diese Aktion so schnell bewerten konnte. "Wenn der Linienrichter das so sieht, ist er ein Superheld. Dann hat er Superkräfte und muss in Hollywood mitspielen. So schnell, wie der Ball geschlagen wird, kann man das gar nicht sehen", meinte er.