Trotz Europa-League-Titel: Eintracht vermeldet große Verluste

Frankfurt am Main (SID) - Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt hat trotz des Triumphes in der Europa League in der vergangenen Saison ein großes finanzielles Minus verzeichnet.

Wie die Hessen am Dienstag mitteilten, beträgt der Verlust 31,9 Millionen Euro. Dies liege vor allem an „den Begleiterscheinungen der Corona-Pandemie“. Die Verschuldung stieg auf 62,9 Millionen Euro. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

"13 von 17 Bundesligaheimspielen sowie vier von sechs Heimspielen in der Europa League konnten nur mit eingeschränkter Kapazität stattfinden", heißt es in dem Finanzbericht. Das Eigenkapital sank auf 5,9 Millionen Euro. Im Vorjahr hatte der Verlust noch 36,1 Millionen Euro betragen.

Der Gesamtumsatz hingegen ist um knapp 90 Millionen Euro gestiegen und liegt bei 248,4 Millionen Euro. Das ist der zweithöchste Umsatz der Vereinsgeschichte. Allein aus der TV-Vermarktung erhielt der Verein in der Saison 2021/2022 106,2 Millionen Euro. Der Umsatzrekord liegt bei 278,1 Millionen Euro aus der Saison 2019/2020.

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