Eintracht Frankfurt AG nimmt 15 Millionen Euro auf

Um die Wettbewerbsfähigkeit des Vereins zu stärken, hat Eintracht Frankfurt eine Eigenkapitalstärkung unternommen.

Bei Eintracht Frankfurt ist die Kasse für Transfers wieder voll: Die Fußball AG hat im April ihre Kapitalbasis durch die Aufnahme in Höhe von 15 Millionen Euro gestärkt. Mit dem Geld soll die "sportliche und strukturelle Wettbewerbsfähigkeit" des Klubs in den kommenden drei Jahren gestärkt werden, teilten die Hessen mit.

Im Zuge der Transaktion wurde der Aktionärskreis der AG erweitert. Als neuer Aktionär hat die "Freunde des Adlers GmbH" 18,55 Prozent der Aktien vom bisherigen Gesellschafter "Freunde der Eintracht Frankfurt AG" erworben, die nunmehr zehn Prozent der Anteile hält. Die Anteilshöhe der beiden anderen Aktionäre Eintracht Frankfurt e.V. (67,88 Prozent) und Wolfgang Steubing AG (3,57 Prozent) bleiben unverändert.

"Ich freue mich, dass es dem Vorstand gelungen ist, eine Eigenkapitalstärkung umzusetzen, die dem einmaligen Charakter von Eintracht Frankfurt entspricht und die besonderen rechtlichen Rahmenbedingungen berücksichtigt", sagte Eintracht-Präsident Peter Fischer über das Investoren-Modell. Die handelnden Personen hinter dem neuen Aktionär seien "in Frankfurt bekannte Gesichter" und "anerkannte Persönlichkeiten", die mit der Eintracht seit Jahren eng verbunden seien.