Einstweilige Verfügung: Ricky Martin wehrt sich gegen Vorwürfe

Ricky Martin bei einem Auftritt in Los Angeles. (Bild: AdMedia/ImageCollect)
Ricky Martin bei einem Auftritt in Los Angeles. (Bild: AdMedia/ImageCollect)

Nach einer einstweiligen Verfügung gegen ihn hat Ricky Martin (50) die Vorwürfe persönlich zurückgewiesen. Eine Richterin in Puerto Rico hatte die Anordnung Medienberichten zufolge vergangene Woche erlassen. Auf Twitter sprach der Sänger nun über die "falschen Anschuldigungen" in der einstweiligen Verfügung wegen häuslicher Gewalt.

Die gegen ihn ergangene Anordnung basiere "auf völlig falschen Anschuldigungen", daher werde er sich dem juristischen Verfahren mit dem Verantwortungsbewusstsein stellen, das ihn auszeichne, schreibt Ricky Martin. Da es sich um ein laufendes Verfahren handele, "kann ich zum jetzigen Zeitpunkt keine detaillierten Aussagen machen". Er bedankte sich zudem für die "unzähligen Solidaritätsbekundungen", die er erhalten habe.

Weiteres Verfahren gegen den Sänger?

Zuvor hatte die Polizei laut Fernsehsender Telemundo Puerto Rico bestätigt, dass eine Anordnung im Zusammenhang mit einem Gesetz gegen häusliche Gewalt gegen Martin erlassen worden sei. Demnach sei aber keine Beschwerde bei den Behörden eingegangen. Eine unbekannte Person habe sich direkt an das Gericht gewandt. Über Details ist nichts bekannt.

Vertreter des 50-Jährigen hatten die Vorwürfe anschließend schon zurückgewiesen. Im US-Magazin "People" hieß es in einem Statement, man sei "sehr zuversichtlich, dass unser Klient [...] vollständig entlastet wird, wenn die wahren Fakten in dieser Angelegenheit ans Licht kommen."

Ricky Martin wird womöglich noch in einem weiteren Fall vor Gericht erscheinen müssen. Eine ehemalige Managerin hat US-Berichten zufolge eine Klage wegen Vertragsbruchs gegen den Star über angeblich etwa drei Millionen Dollar angekündigt. Sie behauptet, der Sänger würde ihr unbezahlte Provisionen schulden. Die Frau soll von 2014 bis 2018 und erneut 2020 für den Musiker gearbeitet haben.

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.